Tebis Prozesstools
Einzeln hervorragend – zusammen noch stärker
In einem Zusammenspiel aus Modulen, jedes für sich mit entscheidenden Vorteilen in der Fertigung, werden die einzelnen Stärken gebündelt. Die Tebis Prozesstools tragen im besonderen Maße zur Sicherung eines jeden Fertigungsprozesses bei. Features vereinfachen die Konstruktion und automatisieren die 2,5D-Bohr- und Fräsbearbeitung, Informationen werden mit dem Viewer zugänglich gemacht und der Simulator sichert die reibungslose Fertigung. Die Lösungsansätze sind vielfältig und flexibel, doch es gilt herauszufinden, welche Kombinationen für Sie den maximalen Fortschritt bringen.
Featurekonstruktion:
Datenbanken für Bohrungen und Taschen
Ist die Programmierung von Bohrungen und Taschen nach Zeichnung an der Maschine zeitgemäß? Gibt es an dieser Stelle Einsparungspotenzial? Die Antwort gibt das Tebis CAD-Modul zur Featurekonstruktion. Standardisierte Fertigungsobjekte wie Bohrungen, Gewinde oder Taschen werden durch Features geometrisch und technologisch genau beschrieben. Bereits in der Konstruktion wird bei Verwendung von Features Zeit gespart, denn aus vielen CAD-Systemen können die Fertigungsinformationen für Regelgeometrien direkt übernommen werden. Was gefertigt werden muss, ist also im CAD-Modell klar dokumentiert und muss nicht mehr aufwendig und detailliert in einer Zeichnung dargestellt werden. Für den Fall, dass in der CAD-Datei keine Features enthalten sind, besteht mit dem Tebis Featurescanner die Möglichkeit, in eingelesenen Dateien Geometrien auszuwerten und die Fertigungsinformationen schnell, einfach und sicher über Features zu platzieren. Features sind in Tebis alles andere als starr: So können sie beispielsweise verlängert, verkürzt oder aufgebrochen werden, um eine Bearbeitung von zwei Seiten zu ermöglichen. Größter Vorteil der Features: das Modul zum 2,5D Bohren und Fräsen berechnet die Werkzeugwege für deren Fertigung vollautomatisch.
In der Feature-Bibliothek lassen sich alle benötigten Bohrgeometrien mit fertigungsrelevanten Informationen definieren und strukturiert verwalten.
2,5D Bohren und Fräsen:Vollautomatische und wissensbasierende NC-Bearbeitung
Plan- und Anlageflächen, Pass- und Gewindebohrungen, Stufen- und Tieflochbohrungen oder Taschenbearbeitungen sind Einsatzbereiche, die in vielen Sparten vorkommen. Ob Werkzeug-, Formen-, Maschinen- oder Flugzeugbau, für alle bietet die vielfältige und flexible NC-Programmierung des Tebis 2,5D Moduls enormes Einsparungspotenzial. Sämtliche Einzelfunktionen zur Bohr- und Fräsbearbeitung stehen zur Verfügung, und mit den Tebis Automill® NC-Schablonen ergeben sich große Vorteile entlang der gesamten Prozesskette. In diesen Schablonen, wie etwa NC-Jobs und NC-Sets, wird sämtliches individuelles Fertigungswissen gespeichert. In NC-Sets z.B. werden immer wiederkehrende Bearbeitungsfolgen definiert und im Zusammenspiel mit Features entstehen daraus schnell automatisierte NC-Programme. Mit NC-Jobs können ganze Bauteilklassen strukturiert und automatisiert werden, und dabei ist jeder Schritt in der Programmierung nachvollziehbar. In der Werkzeugbibliothek werden praxisgerecht und real alle Werkzeuge, bestehend aus Schneide mit Schneidstoff und Schnittwerten sowie Halter, Verlängerung und Aufnahme, verwaltet. Nur so können Werkzeugkollisionen verhindert werden. Mit dem Tebis Viewer sind die Informationen für alle sichtbar, ganz ohne Zeichnung.
In Verbindung mit Features und NC-Schablonen werden im 2,5D-Modul mit wenigen Mausklicks Werkzeugwege erzeugt. Durch vorgegebene Standards sind Fertigungsqualitäten gesichert.
NC-Viewer:
Information für alle und von jeder Stelle
Angebotskalkulation und Arbeitsvorbereitung befinden sich innerhalb des Fertigungsprozesses am Anfang und sind in Tebis-Prozessketten fest verbunden mit dem Viewer. An diesen Stellen stehen umfangreiche Analyse-, Mess- und Prüffunktionen zur Verfügung, ebenso wie verschiedenste Möglichkeiten der Dokumentation und Kalkulation. In der Werkzeugausgabe dient der Tebis Viewer zur auftragsbezogenen Zusammenstellung von Werkzeugen, nachdem sie geprüft und angepasst wurden. An der NC-Maschine können Fräsparameter gesichtet und Technologiewerte angepasst werden. Vor der Programmausgabe über den Postprozessor besteht zudem noch die Möglichkeit, die Maschine festzulegen oder zu wechseln. Kurz um, im Viewer stehen wesentlich mehr Informationen zur Verfügung als sie auch nur annähernd in Papierform vermittelt werden könnten. Die papierarme bzw. papierlose Fertigung mit dem Tebis Viewer reduziert Rückfragen und vermeidet Fehler. Durch die jederzeit abrufbaren Informationen gilt dies für alle am Projekt beteiligten Personen. Um Fertigungsprozesse endgültig für unbeaufsichtigte Abarbeitung zu sichern, muss an letzter Stelle eine komplette Simulation stehen: der Tebis Simulator.
Im Viewer lassen sich verschiedene Ansichten beliebig abspeichern und später wieder verwenden, zum Beispiel für Rückfragen per Email oder zum Ausdrucken.
Simulator:
Planen, Prüfen, Optimieren in der virtuellen Maschine
Die Werkzeugmaschine stellt innerhalb des Fertigungsprozesses die größte Investition dar. Jede Minute Stillstand kostet bares Geld. Ziel muss es daher sein, die Rüst- und Nebenzeiten zu minimieren. Mit dem Tebis Simulator wird die Werkstatt auf den Bildschirm geholt. Vom Finden der optimalen Aufspannung über die richtige Maschinenwahl mit dem passenden Arbeitsraum, Prüfung auf Kollision und deren Behebung, Verhindern von Endschalter-Auslösungen bis hin zur Optimierung der Werkzeugwege, werden so alle Eventualitäten durchgespielt. Durch die maschinenübergreifende NC-Organisation kann mit Maschinen- und User-Makros eine bauteilabhängige Optimierung der Verfahrwege vorgenommen und damit zusätzlich die Hauptzeit verringert werden. Nicht zu vergessen sind die enormen Kosten, die entstehen, wenn Bauteile verletzt werden oder Maschinen aufgrund von Kollision Schaden nehmen. Und das Spektrum des Simulators bietet noch vieles mehr. Bereits vor der Erstellung von NC-Wegen können Bauteile auf die virtuelle Maschine gelegt, Arbeitsräume kontrolliert und Werkzeuganstellungen gefunden werden. Es zählt, was hinten raus kommt: ein geprüftes und optimiertes NC-Programm, ausgegeben über den integrierten Postprozessor. Die NC-Maschine läuft störungsfrei, auch über Nacht.
Per Knopfdruck wird im Simulator die optimale Aufspannung für alle berechneten Bearbeitungen eingestellt. So werden Rüstzeiten verkürzt und Maschinenwechsel schnell und unkompliziert möglich gemacht.
Jedes der Tebis Prozesstools bietet ganz individuelle Vorzüge und Vorteile. Ziel eines jeden Moduls ist die Vereinfachung, Standardisierung und Automatisierung des Fertigungsprozesses. Die Prozesssicherheit steht dabei immer im Vordergrund. Tebis Prozesstools sind zusammen noch produktiver und sorgen für lückenlose Begleitung eines jeden Bearbeitungsprozesses. Selbstverständlich sind viele andere Kombinationen mit weiteren Tebis Modulen möglich und sinnvoll. Der Simulator zum Beispiel eignet sich auch hervorragend zur Absicherung von 3+2- und 5-Achsigen Bearbeitungen.
Unsere Experten ermitteln, wie Sie von den Prozesstools profitieren können. Nutzen Sie die Tebis Hausmesse am 9. und 10. Juli 2009 in Martinsried, für einen genauen Blick auf die Tebis Prozesstools.
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