Tebis Version 3.5 kommt mit neuer Tebis Automill-Technologie:
Mehr Automatik, mehr Prozesskontrolle, mehr Genauigkeit, mehr Geschwindigkeit.
Ein Jahr nach der Auslieferung der Tebis Version 3.4, wird auf der Euromold 2009 die neue Tebis Version 3.5 präsentiert. Bei der Entwicklung der Software standen folgende Ziele im Vordergrund: weitgehend automatisierte NC-Programmierung, größere Zuverlässigkeit und höheres Tempo bei allen CAD/CAM-Aufgaben sowie größere Prozesssicherheit. Eine Version, die die Produktivität der Tebis Kunden steigern wird.
Eine wesentliche Voraussetzung für produktive Arbeit sind erprobte und praxisbewährte Strukturen. Die neue Tebis Version bietet noch mehr Möglichkeiten zum Hinterlegen solcher Strukturen, beispielsweise mit der neuen Arbeitsplantechnik, der integrierten Maschinenbibliothek, der verbesserten Werkzeugbibliothek, um nur einige Neuerungen zu nennen. Strukturiertes Arbeiten ist eine wichtige Voraussetzung für automatische NC-Prozesse. Eine andere ist Intelligenz. Die V3.5 hat auch hier einiges zu bieten: Intelligente Features zum Beispiel, die ihre Parameter selbsttätig aus der Geometrie versorgen. Oder die variablen NC-Sets, mit denen jetzt schlanke Bibliotheken möglich werden. Da sollte der automatischen NC-Programmierung eigentlich nichts mehr im Wege stehen. Aber auch auf funktionaler Ebene sind viele Fortschritte in die neue Tebis Version eingeflossen.
Einige Beispiele der zahlreichen Neuerungen zeigen die folgenden Bilder. Den vollständigen Umfang der Version 3.5 und die Vorteile, die sich daraus in Ihren individuellen Prozessen ergeben, erläutern wir Ihnen gerne auf der Euromold in Frankfurt, vom 2. bis 5. Dezember in Halle 8, Stand L112.
Automatik
Bei der Feature-Erkennung werden Geometrie-Eigenschaften im Automatik-Modus die entsprechenden Bearbeitungsobjekte (Features) zugeordnet. Danach kann sofort mit der NC-Programmierung begonnen werden.
Mit dem Gruppenfeature lassen sich Nullpunkt und Bearbeitungsreihenfolge von Features festlegen. Dadurch kann die Bearbeitung noch durchgängiger organisiert werden.
Durch die regelbasierte Werkzeugzuordnung kann mit einer Bearbeitungsschablone (NC-Set) eine große Vielfalt an Bearbeitungsobjekten (Feature) gefertigt werden. Die Automatisierung der NC-Berechnung wird so noch einfacher.
Mit Außenradiusfräsern lassen sich auch ausgefallene Bearbeitungsaufgaben lösen. Mit den neuen Strategien entstehen die NC-Programme dafür auf Knopfdruck.
Prozesskontrolle
Die neue Maschinen-Bibliothek wird sowohl vom Simulator als auch von den CAM-Modulen genutzt. Die standardisierte Bedienung erleichtert den Zugriff auf Ihre Maschinenmodelle, um diese während der NC-Berechnung zu benutzen.
Der neue Arbeitsplan integriert NC-Programmierung und die Prüfung der Bearbeitung im Simulator. Dies ermöglicht unter anderem ein komplettes Maschinenmodell als Grundlage der NC-Programmierung zu nutzen.
Die Werkzeugbibliothek unterstützt zahlreiche neue Werkzeugarten, darunter auch Sonderwerkzeuge mit selbst definierter Schneidenkontur. Auch die getrennten Schnittwerte für einzelne Bearbeitungsarten erleichtern die Werkzeugverwaltung.
Kurven und Flächen lassen sich als 3D-Tiefenbegrenzung bei der Schruppbearbeitung nutzen. Dies vereinfacht die Bearbeitung aus mehreren Richtungen oder bei profilierten Rohteilen.
Genauigkeit und Geschwindigkeit
Zu den zahlreichen Neuerungen im CAD-Umfeld zählt diese Funktion, mit der der kleinste Innenradius von Kurven schnell und einfach auf den gewünschten Wert angepasst werden kann.
Die neue Funktion zum äquidistanten Ausräumen von Eckenbereichen von außen nach innen eignet sich auch durch die Möglichkeit der interaktiven Werkzeuganstellung perfekt für harte Werkstoffe.
Eine neue Strategie optimiert die Restmaterialbearbeitung. Die darin integrierte Tiefenzustellung erleichtert das Zerspannen harter Materialien und hilft auch bei großen Sprüngen zwischen den Werkzeugdurchmessern.
Mit Lotkurven lassen sich Anstellwinkel für die 5-achsige Bearbeitung mit Kugel- und Schaftfräsern vorgeben. So kommt man in steilen Bereichen schnell zu Werkzeugwegen, die mit gleichmäßigen Drehbewegungen den Bauteil- oder Störgeometrien ausweichen.