AutoForm und Tebis beschließen Kooperation
Die AutoForm Engineering GmbH aus Zürich und die Tebis AG aus Martinsried bei München haben beschlossen, ihre jeweiligen Software-Pakete aufeinander abzustimmen. Dazu haben die beiden Technologieführer eine technologische und vertriebliche Kooperation für gemeinsame Entwicklungs- und Kundenprojekte beschlossen.
Dr. Waldemar Kubli, CEO von AutoForm, erklärt: „Ziel der Zusammenarbeit ist es, optimale Technologien für den Umform-Werkzeugbau zur Verfügung zu stellen. Diese führen zu signifikanten Zeiteinsparungen von der Auslegung und Simulation der einzelnen Werkzeuge über die Wirkflächenkonstruktion bis hin zur Fertigung, Erprobung und Einarbeitung der Werkzeuge. Beide Unternehmen bieten ihren Kunden an, über entsprechende Beratungs- und Testprojekte die Produktivitäts-Vorteile aus dem kombinierten Einsatz beider Softwarepakete kennen zu lernen.“
Der durchgängige Arbeitsablauf beginnt typischerweise mit dem AutoForm-Modul DieDesigner. Dort wird die Ziehanlage unter Berücksichtigung von Pressenparametern und den Folgeoperationen zum Beschneiden, Abkanten und Nachformen ausgelegt und dann mit Hilfe von AutoForm-Incremental überprüft und optimiert, bis das Simulationsergebnis einen robusten Umformprozess vorhersagt. Als Resultat entstehen FEM-Netze und eine Wireframe-Struktur, die per Direkt-Schnittstelle genauso in Tebis übertragen werden, wie die originale Bauteilgeometrie (2).
Im Anschluß daran werden mit dem CAD-Modul Tebis RSC hochwertige Wirkflächen (1) erzeugt, wobei der Abstand zum AutoForm-Netz vorgegeben werden kann. Dabei entstehen getrimmte und ungetrimmte Flächen, welche niedrig segmentiert sind und tangenten- bzw. krümmungsstetige Übergänge besitzen – die originale Artikelgeometrie bleibt unberührt. Abschließend können die in Tebis erzeugten Flächenmodelle (3) in gängigen Solidsystemen zur Konstruktion der einzelnen Werkzeugkomponenten sofort verwendet werden. Der oft zeitraubende Weg über eine Neukonstruktion der Wirkflächen in CAD-Systemen entfällt dabei.

