Neues CAD-Modul zur Elektrodenkonstruktion



Mit der Software lassen sich die Prozessabläufe zur Herstellung von Spritzgussformen enorm verbessern. Vom automatischen Erkennen der Erodier-relevanten Bereiche über die komfortable, datenbank-gestützte Konstruktion der Elektroden, über die methodische NC-Bearbeitung bis hin zur Vermessung der montierten Elektroden, unterstützt Tebis den Formenbau-Prozess noch besser.

 

 

Bereiche, die nach der Fräsbearbeitung noch unfertig sind, erkennt Tebis im Zuge einer Restmaterialanalyse automatisch und zeigt sie dem Anwender an. Für die CAD-Konstruktion der Elektroden bietet die neue Software grafisch interaktive Funktionen an zum Abgreifen der Brennflächengeometrie aus der formgebenden Oberfläche der Spritzgussform sowie zum tangentialen Verlängern, Limitieren und Anschrägen der Brennflächen. Bei der vollautomatischen Fertigstellung der Elektrode werden Rohlinge und Elektrodenhalter aus zuvor angelegten Datenbank-Bibliotheken entnommen und konstruktive Merkmale wie Antastrahmen, Sockel und Verbindungen zum Halter erzeugt.

Übersichtliche Stücklistenverwaltung
Tebis verwaltet konstruierte Elektroden mit allen für den weiteren Lebenszyklus relevanten Informationen in Stücklisten. Dazu zählen die Einsatzposition der Elektrode innerhalb des Spritzgusswerkzeugs, die erforderlichen Dimensionen des Rohlings, das Spaltmaß, die Ausprägung der Sockels, der zugehörige Elektrodenhalter, die Erodier-Richtung und der Rückfahrweg der Elektrode nach ihrem Einsatz.

Zuverlässige Analyse der Elektroden auf Vollständigkeit, Wiederholeinsätze und auf kollisionsfreien Einsatz
Die Vollständigkeitsanalyse ermittelt, ob für alle Erodier-relevanten Bereiche bereits Elektroden erstellt wurden. Die Wiederholeinsatzanalyse ermittelt, ob sich duplizierte Elektroden in vermeintlich gleichen Bereichen einsetzen lassen. Die Kollisionsanalyse untersucht neben der Elektrode auch deren Sockel und Halter und findet Berührungen und zu dichte Annäherungen der Elektrode an die Form.

top