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Geballtes Fertigungswissen zur Elektrodenherstellung

05/29/2017

Zahlreiche Teilnehmer verfolgten auf dem Seminar „High-End Graphitbearbeitung“ von Hufschmied in Bobingen, mit welchen Neuheiten und Synergieeffekten die Kompetenzpartner Hufschmied, Tebis und Blome für effizientere Fertigungsprozesse in dem Bereich sorgen.

Da Graphitformen sehr filigran sind und immer komplexer werden, steigen dementsprechend die Anforderungen an Werkzeuge, Spannsysteme, Material und Software. Martin Vortmann, Cooperation Manager bei der Tebis AG, erläuterte den Zuhörern, welche Vorteile Tebis für die Elektrodenkonstruktion, deren Fertigung und Verwaltung bietet. Der Prozessansatz von Tebis sorgt für eine optimale Verzahnung von Technologie, Software und Fertigungswissen. In kundenspezifischen Prozessbibliotheken ist ein digitales Abbild der Arbeitsumgebung des Kunden hinterlegt. Hierzu gehören auch die Schnittwerte der Werkzeuge. So verlangt etwa der neue „Graftor“ von Hufschmied völlig neue Parameter, um die volle Leistungsfähigkeit und eine deutliche Zeitersparnis zu erreichen. „Häufig kann durch gut strukturierte Prozessbibliotheken auch die Anzahl an Werkzeugen reduziert werden“, sagte Vortmann. Innerhalb der virtuellen Fertigungsumgebung gibt es Prozessbibliotheken, in denen das gesamte Fertigungswissen eines Betriebes abgelegt ist. Dort sind zum Beispiel auch standardisierte Fertigungssequenzen beschrieben. „Diese Tebis Technologiepakete ermöglichen ein sicheres, effektives und qualitativ hochwertiges Arbeiten“, so Vortmann.

Genaue Abstimmung für effiziente Ergebnisse

Auf dem Seminar präsentierte Hufschmied den Besuchern sein neues Werkzeug für die Graphitbearbeitung „Graftor“, mit dem eine Zeitersparnis von nahezu 50 Prozent erreicht werden kann. Erzielt wird dies durch die einzigartige Möglichkeit, das Werkzeug sowohl für die Schrupp- als auch für die Schlichtbearbeitung zu verwenden. Diese Möglichkeiten werden von den Tebis Strategien und Technologiepaketen perfekt unterstützt. Der Graphitlieferant Blome erläuterte die Eigenschaften der unterschiedlichen Graphitsorten und deren Kennwerte und Anwendungsarten. Erowa zeigte auf, welche Möglichkeiten es in Hinsicht auf eine Automatisierung gibt, wenn standardisierte Spann-Systeme für Elektroden genutzt werden.

Im Anschluss an die Vorträge erlebten die Teilnehmer live die Herstellung einer Graphitelektrode auf einer HSC 55 Fräsmaschine. Dabei konnten sie sehen, wie effizient dank gut auf einander abgestimmter Technologieparameter eine Graphitelektrode gefertigt werden kann.


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