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Tebis beim Workshop „HSC-Schlichten im Werkzeugbau“

09/11/2015

Beim gemeinsamen Workshop der FOOKE GmbH, der MMC Hitachi Tool GmbH und der Tebis AG „HSC-Schlichten im Werkzeugbau“ am 4. und 5. November 2015 in Borken setzten sich die fast 40 Teilnehmer intensiv mit der Frage auseinander, wie sich die speziellen Aufgaben im Werkzeugbau am besten meistern lassen. Quintessenz der Veranstaltung: Moderne HSC-Frässtrategien ermöglichen die produktive Zerspanung hochfester Werkstoffe; unabdingbare Voraussetzung dafür ist, dass hochdynamische Werkzeugmaschinen, optimale CAD/CAM-Lösungen und leistungsfähige Werkzeuge genau aufeinander abgestimmt sind.

Zum Thema CAD/CAM-Lösungen hielten die Spezialisten der Tebis AG drei Vorträge mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten.

In seinem ersten Vortrag „Marktentwicklungen mit den richtigen Stellgrößen begegnen“ beleuchtete Martin Vortmann, Cooperation Manager, die aktuelle Situation im Werkzeug- und Formenbau. Auf den ersten Blick scheint die derzeitige Entwicklung nicht besonders vielversprechend: Die Preise für Werkzeuge sinken mehr als die Herstellungskosten, der Wettbewerb wird härter, Werkzeuge werden komplexer, Termine enger, der Fachkräftemängel verschärft die Situation zusätzlich. Doch mit den prozessorientierten Komplettlösungen von Tebis arbeiten Unternehmen trotz dieser Herausforderungen wesentlich effizienter und sichern ihren Wettbewerbsvorteil langfristig. Lösungsansätze, wie das in der Praxis zu bewerkstelligen ist, lieferte Vortmann im seinem zweiten Vortrag „Rausholen, was drinsteckt“. Hier ging es ganz konkret um kürzere Durchlaufzeiten, optimal ausgelastete Maschinen, eine schnelle und zuverlässige NC-Programmierung, um hohe Flexibilität und die rasche Einarbeitung neuer Mitarbeiter.

Stephan Galozy, Produktmanager, brachte mit seinem Vortrag „Wirkflächen aufbereiten und Tryout-Aufwand einsparen“ einen wunden Punkt auf die Tagesordnung: Der Tryout ist heute bei den meisten Werkzeugbauern immer noch sehr stark handwerklich geprägt – mit dem entscheidenden Nachteil, dass die manuelle Nacharbeit viel zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Galozy verdeutlichte, wie sich die Einarbeitungszeit der Werkzeuge mit dem durchgängigen Tebis Prozess aus Wirkfläche, NC-Programmierung und Tryout wesentlich reduzieren lässt. Greifbare Zahlen sprechen ihre eigene Sprache: Bei einem Seitenteil-Ziehwerkzeug beispielsweise lässt sich der Tuschieraufwand um circa 60 Stunden pro Seite senken; das entspricht einer Kostenersparnis von Euro 10.000 pro Werkzeug. So funktioniert der Wirkflächenprozess mit Tebis

Gekrönt wurde die gemeinsame Veranstaltung der Kooperationspartner durch die Bearbeitung eines realen Werkstücks auf einer Kompakt-Portalfräsmaschine Endura 704Linear, bei der spezielle High-Speed-Cutting-Werkzeuge von Hitachi zum Einsatz kamen. Klassische und simultane Strategien wurden so kombiniert, dass sie genau zum Werkstück passten. Beim Vorschlichten stand die kurze Bearbeitungszeit im Fokus, beim Schlichten lag das Augenmerk in erster Linie auf der hohen Qualität der Oberflächen.


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