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Meilenstein für die Fertigungsaufbereitung

Tebis erweitert sein CAD/CAM-System um die parametrisch-assoziative Flächen- und Solidkonstruktion

05/07/2017

Auf der Tebis Hausmesse am 29. und 30. Juni in Martinsried stellte Tebis unter anderem seine erweiterte Konstruktionstechnologie vor. Ab der Version 4.1 lassen sich in Tebis sowohl Flächen als auch Solids parametrisch-assoziativ konstruieren.

Die parametrisch-assoziative Konstruktionstechnologie bildet die Basis für zahlreiche Tebis CAD/CAM-Anwendungen. Zu nennen sind hier beispielsweise die Elektrodenkonstruktion, die fertigungsnahe Konstruktion von Modellen, Lehren und Vorrichtungen sowie Geometrieanalysen und die gesamte Fertigungsaufbereitung. Auch Arbeitsplan, Schablonen und Prozessbibliotheken profitieren enorm von den Möglichkeiten der neuen Technologie. Beim parametrischen Arbeiten aktualisiert sich das gesamte Bauteil bei Änderungen automatisch. Es eignet sich somit hervorragend für Varianten und nachträgliche Anpassungen. Die gesamte Datenaufbereitung wird schneller, einfacher und flexibler.

Wenn Maschinen entscheiden würden… NC-Programme am liebsten von Tebis! Für die diesjährige Tebis Hausmesse wurde das Tebis „Herz“ vollständig parametrisch konstruiert und anschließend gefertigt.

Zugeschnitten auf fertigungsorientierte Unternehmen

Die parametrische Konstruktionstechnologie von Tebis ist genau auf die Anforderungen fertigungsorientierter Unternehmen abgestimmt. Sowohl Drahtmodelle als auch Flächen und Solids lassen sich größtenteils mit den bekannten Design- und Editor-Funktionen parametrisch konstruieren. Im Gegensatz zu vielen anderen volumenbasierten Systemen unterscheidet Tebis nicht zwischen Flächen und Solids; auf diese Weise ist die Software sehr einfach bedienbar. Ein weiterer Vorteil: Alle Konstruktionsschritte werden automatisch gespeichert. So kann beispielsweise ein Bauteil ohne Bohrungen und Taschen bereits zu einem frühen Zeitpunkt an die Schruppbearbeitung übergeben werden.

Hohe Benutzerfreundlichkeit

Die Elemente können entweder am grafischen 3D-Objekt oder über den Strukturbaum parametrisch bearbeitet werden. Alle Informationen zur Historie eines bestimmten Geometrieelements lassen sich direkt aufrufen und ändern. Bei komplexen Bauteilen empfiehlt sich das objektorientierte Arbeiten am Baum mit einer klar implementierten Struktur: Der gesamte Ablauf bleibt übersichtlich und leicht nachvollziehbar. Auch der Tebis Arbeitsplan ist in den Objektbaum integriert.

Breites Anwendungsspektrum

Die Tebis Spezialisten stellten die Vielseitigkeit der neuen Technologie auf der Hausmesse sehr anschaulich dar. So wurde die parametrische Arbeitsweise nicht nur am Tebis „Herzen“ gezeigt, das eigens für die Hausmesse konstruiert und gefertigt wurde. Zu den Praxisbeispielen zählten auch typische Bauteile wie Prüflehren, Kernkästen aus dem Gießereimodellbau, Spannbacken für die Teilefertigung, Wirkflächen für den Umformwerkzeugbau oder klassische Formrahmen.

Die Parametrik greift auch bei Solids. Die Z-Höhe dieser Prüflehre wurde nachträglich modifiziert. Das gesamte Modell aktualisiert sich automatisch.

Eine parametrisch konstruierte Spannbacke. Im Kontextmenü werden genau die Arbeitsschritte angezeigt, die sich auf das selektierte Geometrieelement beziehen.

„Aus Umfragen wissen wir, dass fast 95 Prozent der Tebis Anwender unsere Design-Funktionen zur Fertigungsaufbereitung nutzen“, so Stephan Galozy, Produktmanager bei der Tebis AG. „Dass wir mit der parametrischen Flächen- und Solidtechnologie eine wichtige Lücke geschlossen haben, haben uns auch die Besucher unserer Hausmesse bestätigt, die schlichtweg begeistert waren. Aussagen wie ,Jetzt kann ich ja wieder alles in einer Umgebung machen und muss meine Mitarbeiter nicht auf zwei Systemen schulen‘ waren immer wieder zu hören.“

Tebis plant, im vierten Quartal 2017 mit Beta-Kunden in die Testphase zu gehen und die Anwendung in der Praxis zu erproben. Auch nach Auslieferung der Version 4.1 können sich Tebis Nutzer auf weitere Entwicklungen in diesem Bereich freuen; erklärtes Ziel der CAD/CAM-Experten aus Martinsried ist es, die Parametrik in nachfolgenden Releases sukzessive auszubauen. Stichworte sind hier die Integration der Parametrik an bestehende CAM-Funktionalitäten sowie die Anbindung von Elektroden- und Wirkflächenkonstruktion.


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