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Hoher Einsatz für exzellente Leistungen

Bei der Gründung seiner kleinen kalifornischen Startup-Firma AC&A spielte Andrea Cecutti mit hohem Einsatz und setzte alles auf moderne Maschinen, kompetente und motivierte Mitarbeiter und die CAD/CAM-Software von Tebis. Seine Strategie geht auf.

Es gibt keine Zauberformel, die einem Hersteller Erfolg garantiert. Die Kombination aus harter Arbeit, fundiertem Know-how und moderner Technologie kommt ihr aber ziemlich nahe. Andrea Cecutti, der Inhaber von AC&A (Lake Forrest, Kalifornien) verlässt sich auf diese Kombination. AC&A ist ein vertikal integrierter Hersteller von komplexen, präzise zu fertigenden Produktions- und Prototypenteilen sowie von großen Verbundwerkzeugen. Auf der Kundenliste des Unternehmens stehen unter anderem Firmen aus den Branchen Automobilbau, Luft- und Raumfahrt, alternative Energien und Unterhaltung. Um die Anforderungen dieses breit gefächerten, anspruchsvollen Kundenstamms zu erfüllen, setzt Cecutti die fortschrittlichsten Technologien ein, die er in seiner langen Laufbahn als Hersteller kennengelernt hat.

Andrea Cecutti, Inhaber von AC&A

  • Schnelle Software für schnelle Maschinen

    „Ich verfolge einen anderen Ansatz als konventionelle Firmen“, erklärt Cecutti. Er weist darauf hin, dass junge, kostenbewusste Fertigungsunternehmen beim Kauf ihrer Fertigungstechnik oft der Vorgabe „gut genug“ folgen und davon ausgehen, dass sie später immer noch Nachrüstungen vornehmen können. Cecutti dagegen hat sich seit der Gründung 2005 stets für die beste verfügbare Technologie entschieden – Beispiel dafür sind unter anderem das 5-Achsen-Hochgeschwindigkeits-Bearbeitungszentren von Jobs S.p.A. und die CAD/CAM-Software von Tebis.  „Die meisten meiner Maschinen sind die schnellsten, die der Markt zu bieten hat“, berichtet Cecutti, „und da ist eine Software gefordert, die ebenso schnell und präzise Werkzeugwege berechnen kann.“ Er erzählt, dass andere Softwareprodukte, die er sich angesehen hatte, manchmal nicht mit seinen Hochgeschwindigkeitsmaschinen Schritt halten konnten und die Maschinen mit einzelnen Datenpunkten überschwemmten, statt vollständig berechnete Werkzeugwege zu liefern. „Ganz gleich, wie schnell meine Maschinen laufen: Tebis ist immer in der Lage, präzise, genau definierte Werkzeugwege zu berechnen, mit denen wir eine hohe Oberflächenqualität erzielen.“

  • Flächen für hochwertige Fertigungsergebnisse

    Diese hohe Leistungsfähigkeit hat mehrere Gründe. „Dass wir eine so hohe Genauigkeit und Oberflächenqualität erzielen können, liegt an Art und Weise, wie wir CAD-Modelle und Werkzeugwege darstellen und berechnen“, erläutert Michael A. Thiessen, Regional Manager von Tebis America aus Troy, Michigan. Viele Softwareprodukte halten ihre CAD-Daten lediglich als Netzdaten vor. Sie berechnen die Werkzeugwege nicht direkt auf einem Flächenmodell, sondern auf einem Netz, das nur eine Annäherung an die reale Bauteiloberfläche darstellt. Tebis arbeitet jedoch durchgängig mit hochwertigen Flächengeometrien, die exakt den gewünschten Bauteiloberflächen entsprechen. Auch die Werkzeugwege erzeugt Tebis direkt auf diesen präzisen, digitalen Bauteiloberflächen. Dies ist einer der Gründe dafür, dass unsere Werkzeugwegeberechnung genau und schnell ist“, erklärt Theissen.

    Ein Blick ins Innere der über 1000 Quadratmeter großen Firma: Der Fertigungsbereich mit Maschinen von Jobs.

  • Werkzeugwege für erstklassige Oberflächen

    Hinzu kommen bei Tebis optimale Werkzeugwege. Bei der maschinellen Bearbeitung eines dreidimensionalen Werkstücks besteht der Werkzeugweg aus einer Abfolge von Punkten“, erläutert Thiessen. „In Tebis lassen sich die Punkte nach Bedarf verteilen und individuell auf Oberflächenbeschaffenheit und Steuerung anpassen. So beeinflussen die Anwender die Qualität der Werkzeugwege. Je mehr Werkzeugwegepunkte zur Verfügung stehen, desto genauer ist der Werkzeugweg und desto schneller und präziser kann die Maschine arbeiten. Viele unserer Kunden müssen ihre Teile nicht nachbearbeiten, weil die Werkzeugwege so präzise sind.“

  • Mit Tebis Qualität von Anfang an

    Eine solche Leistungsfähigkeit wünschte sich Cecutti im Jahre 2005, als er für AC&A  – damals noch eine Startup-Firma mit drei Mitarbeitern – den ersten Tebis Arbeitsplatz anschaffte. „Erstmals kennengelernt habe ich die Software, als ich in den 1990er Jahren bei Jobs S.p.A. arbeitete. Wir hatten verschiedene Softwarepakete im Einsatz, aber von Tebis war ich besonders beeindruckt“, erinnert sich Cecutti. „1998 wechselte ich dann zu einem Konstruktionsbüro in Italien. Dort hatte ich Gelegenheit, die Arbeit mit CATIA und Tebis kennenzulernen. Dabei stellte ich fest, dass Tebis einen ganz anderen Ansatz als CATIA verfolgte: Ein Konzept, das sich hervorragend eignete, die Entwurfsphase schnell und präzise zu absolvieren und dann in die Produktionsphase überzugehen. Als ich dann mein eigenes Unternehmen gründete“, fährt er fort, „war die Entscheidung ziemlich einfach. Tebis ist nicht gerade die typische Wahl für ein Startup-Unternehmen, weil es auf dem Markt so viele billigere Produkte gibt. Tebis konnte aber genau das leisten, was ich wollte. Das Produkt passte genau zu meiner Vision von einem aus der Masse herausragenden Fertigungsunternehmen – vor allem, wenn mit Hochgeschwindigkeitsmaschinen gearbeitet wird, so wie wir das tun. Und darum haben wir von Anfang an Tebis eingesetzt.“

    Andrea Cecutti bespricht den Fertigungsprozess mit Maschinenbediener Rudy Hernandez.

  • Tebis überzeugt Kunden von AC&A

    Für Cecutti waren die von Tebis gebotenen Leistungen keine Überraschung; sie brachten aber einige seiner Kunden zum Staunen: „Vor ein paar Jahren wandte sich ein Kunde an uns, der Prototypen für Gelenkholme benötigte. Das Bauteil war sehr komplex, und der Kunde setzte uns einen sehr engen Terminrahmen. Wir erhielten also das Schmiedestück, unser Programmierer erstellte in 24 Stunden das Programm für die Rohbearbeitung, und schon einen Tag nach Erhalt des Schmiedestücks ging es an die spanende Bearbeitung. Der Kunde staunte über die Geschwindigkeit, mit der wir das Teil produziert hatten – und über die Qualität. Wir erklärten im, wie wir so schnell eine so hohe Qualität produzieren können. Daraufhin schaffte sich der Kunde selbst Tebis an.“

  • Simulation für sichere Prozesse

    AC&A ist in den letzten fünf Jahren auf über das Dreifache gewachsen – zum Teil durch einen starken Zuwachs an Bauteilen mit wenig Toleranzen für Luft- und Raumfahrtfirmen wie Boeing, Grumman und den kommerziellen Raumfahrtanbieter SpaceX. Mittlerweile hat AC&A etwa zehn Tebis Arbeitsplätze; einer davon ist ein Floating-Arbeitsplatz, der an jedem beliebigen Ort zur Einsichtnahme und für Besprechungen aufgerufen werden kann. „Wir kaufen jedes Jahr einen Arbeitsplatz hinzu“, sagt Cecutti.

    Bauteile für die Luft- und Raumfahrt stellen nicht nur hohe Anforderungen an die Toleranzen, sondern werden häufig auch aus teuren Werkstoffen wie Inconel, Aluminium und Verbundstoffen gefertigt. Dadurch gewinnt eine weitere wichtige Eigenschaft von Tebis umso größere Bedeutung: „Die Arbeit mit den virtuellen Simulationsfunktionen von Tebis gehört für uns zum Alltagsgeschäft“, berichtet Cecutti. Da die virtuelle Simulation integraler Bestandteil von Tebis ist und nicht in Form eines externen Drittanbieterprodukts an das Paket angebunden werden muss, können die Werkzeugwege schnell überprüft, bei Bedarf geändert und dann an die Maschine gesendet werden. „So läuft der gesamte Verarbeitungs- und Überprüfungsprozess völlig nahtlos ab“, berichtet Thiessen.

    Justin Schultz arbeitet als Tebis CAD/CAM-Programmierer bei AC&A und simuliert alle Werkzeugwege mit der virtuellen Maschine von Tebis, um eine hohe Zuverlässigkeit und Qualität sicherzustellen.

  • Innovation als stetiger Prozess

    Was den Prozess angeht, so betont Cecutti, dass nichts größere Bedeutung habe als die Menschen, ihr Know-how und ihre Einstellung. „Ich schärfe meinen Leuten ein, dass es stets eine noch bessere Möglichkeit gibt, das betreffende Bauteil zu bearbeiten; und ich erwarte, dass sie mit der gleichen Einstellung an ihre Arbeit herangehen.“ Er spürt, dass auch Tebis selbst mit von dieser Einstellung geprägt ist. „Bei Tebis stehen Verbesserung und Innovation im Vordergrund. Das ist ein kontinuierlicher Prozess: Wir liefern Tebis Feedback, und die Mitarbeiter suchen nach Möglichkeiten, wie sie uns bei einem bestimmten Produkt oder Problem helfen können. Um erkennen zu können, wie gut diese Software ist, brauchen die Mitarbeiter bei uns allerdings eine Schulung“, fährt er fort. „In Sachen Schulung ist Tebis sehr gut – besonders weil die regelmäßigen der Software-Updates von aktualisierten Schulungen begleitet werden.“

    Tebis bietet Kurse in Michigan an; manchmal kommen die Schulungsleiter aber direkt zu AC&A ins Haus. Das ist für Cecutti eine hervorragende Gelegenheit zum Gedankenaustausch und zur Analyse von Problemen.

  • Ein-System-Strategie

    Cecutti weist darauf hin, dass die meiste Konstruktionsarbeit seiner Firma in Tebis erfolgt, „um eine stärker integrierte Plattform zu haben“. Dadurch braucht man nicht so viele teure Umstiegsschulungen, und die Agilität wird verbessert, auf die AC&A viel Wert legt. „Da wir für viele verschiedene Branchen arbeiten, ist es sehr wichtig für uns, dass wir schnell zwischen mehreren Anwendungen umschalten können, ohne die Software wechseln zu müssen. Beispielsweise haben wir bei Tebis die Möglichkeit, von der Produktion von Teilen für die Luft- und Raumfahrt schnell zur Prototypenherstellung zu wechseln, ohne dass Qualitätseinbußen auftreten, und wir können Probleme aus den verschiedensten Bereichen lösen – von der Konstruktion bis hin zur NC-Programmierung. Unser Ziel ist eine technologische Spitzenstellung“, betont er zum Schluss, „und Tebis hilft uns, sie zu erreichen.“

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Zitat

Unser Ziel ist eine technologische Spitzenstellung und Tebis hilft uns, sie zu erreichen.

Steckbrief

Schwerpunkt:

Strategien für eine schnelle, qualitativ hochwertige Fertigung anspruchsvoller Bauteile

Vorteile:

  • Schnelle Software für schnelle Maschinen
  • Erstklassige Oberflächen
  • Sicherheit durch Simulation

Branche:

Formenbau, Design, Modellbau

Firma:

AC&A

Standort:

Lake Forrest, Kalifornien, Vereinigte Staaten

Interviewpartner:

Andrea Cecutti

Position:

Gründer

Erschienen:

2014

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