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Verkürzte Durchlaufzeiten, größeres Auftragsvolumen

Das Unternehmen Jobro Plåtkomponenter AG ist auf die Herstellung von Blechteilen spezialisiert. Dank Tebis konnte die Firma ihre Durchlaufzeiten stark verkürzen und das Auftragsvolumen deutlich vergrößern. “Bei den großen Industriebetrieben des Landes sind wir mittlerweile für unsere Kompetenz, Flexibilität und Schnelligkeit bekannt“, sagt Tobias Ludvigsson, Teilhaber und Geschäftsführer des schwedischen Unternehmens aus Ulricehamn.

Sowohl die Laserschneid-Bearbeitung des Blechumformteils als auch die Spantenkonstruktion für die Platzierung des Bauteils lassen sich mit Tebis ableiten.

Jobro Plåtkomponenter bietet Auftragsfertigung kleiner bis mittlerer Fertigungsserien. Das Unternehmen liefert sowohl lasergeschnittene Rohteile als auch Komponenten mit komplexen Formen und übernimmt Press- und Schweißarbeiten sowie die Montage. Schwerpunkt der Fertigung bei Jobro jedoch sind Prototypen und Vorserien komplexer Bauteile.

  • Auf Prototypenbau spezialisiert

    Bereits vor 12 Jahren beschlossen die Gründer Tobias Ludvigsson und Christer Kallin sich mit ihrer 1993 gegründeten Firma auf die Herstellung von Prototypen und Vorserien zu konzentrieren. Sie schätzen damals das Wachstumspotenzial für diesen Geschäftszweig als besonders hoch ein. Die Unternehmer lagen richtig: „Unsere Strategie, mit Prototypen zu arbeiten, hat sich als richtig erwiesen. Aus 5 Mitarbeitern im Jahre 2001 sind mittlerweile 35 Mitarbeiter geworden. Seit Mitte der 2000er Jahre konnten wir unseren Umsatz mehrere Jahre in Folge um 30 % pro Jahr steigern. 2011 erzielten wir sogar eine Umsatzsteigerung von 100 %“, freut sich Tobias Ludvigsson.

  • Die optimale Ausrüstung ergänzen

    Um die Durchlaufzeiten zu verkürzen und eine hohe Flexibilität bei Konstruktionsänderungen während der Entwicklung zu garantieren, setzt das Unternehmen seit jeher auf einen hochmodernen Maschinenpark, den es kontinuierlich ausbaut. Jobro Plåtkomponenter hat sich vor etwa einem Jahr entschieden, seine leistungsfähige Maschinenausrüstung durch Tebis CAD/CAM-Systeme noch weiter zu optimieren. Dass die Entscheidung goldrichtig war, bestätigt Fredrik Alkner, Konstrukteur bei Jobro: „Mithilfe von Tebis konnten wir den Zeitaufwand für die Maschinenprogrammierung halbieren und so Aufträge annehmen, die wir früher hätten ablehnen müssen, da die Kunden rasche Lieferungen und kurze Durchlaufzeiten verlangten. Je schneller wir unsere Prototypen und Vorserien fertigen können, desto größer ist unser Wettbewerbsvorteil auf dem Markt.“ Und er fügt hinzu: „Tebis bietet leistungsstarke, ausgereifte Funktionen, mit denen sich die Fertigung auf ideale Weise entwickeln lässt.

    Konstrukteur Fredrik Alkner mit Per Gisslar von Tebis Scandinavia. Das optimal eingesetzte CAD/CAM-System garantiert zufriedene Kunden: Während der gesamten Fertigung lassen sich enorme Zeiteinsparungen und somit kürzere Durchlaufzeiten erzielen.

  • Tebis beindruckt und überzeugt

    Erste Erfahrungen mit Tebis hatte Jobro zuvor über die Tebis Scandinavia AB gemacht. Dazu meint Per Gisslar von der schwedischen Niederlassung der Tebis AG: „Bevor Ludvigsson und Jobro sich für Tebis entschieden haben, hatten wir bereits einige Beratungsaufträge ausgeführt. Wir hatten Prototypzeichnungen im digitalen Format erhalten und sollten Werkzeugprototypen erstellen sowie die Dateien für die Bearbeitung vorbereiten. Als wir unsere Ergebnisse den Kollegen bei Jobro zeigten, waren die sehr beeindruckt.“

    Offensichtlich waren die Mitarbeiter von Jobro von Tebis nicht nur beeindruckt, sondern überzeugt. Ausschlaggebend für den Tebis-Einsatz war nicht zuletzt, dass das Produkt von namhaften Herstellern wie Audi, BMW, Daimler, Opel, Porsche und VW eingesetzt wird. Sämtliche Prozesse müssen hier von A bis Z durchdacht ablaufen, um mit Niedriglohnländern konkurrieren zu können. Genau das zu gewährleisten, hat man den Tebis CAD/CAM-Systemen zugetraut.

    Johan Skattberg bei der Tebis Programmierung. Nach Vorgabe des Bauteils konstruiert er mit wenigen Mausklicks die Stützen und die Grundplatte der exakt passenden Aufspannvorrichtung.

  • Standardisiert und strukturiert arbeiten

    Alkner berichtet, dass er in sehr kurzer Zeit die Arbeit mit Fertigungsschablonen (Templates) implementieren konnte, um die Programmierung und die Fräsarbeiten zu beschleunigen. „Templates sorgen für optimale Fräsbahnen mit den am besten geeigneten Zustellungen und Schnitttiefen. Wenn ich mit bestimmten Aspekten einer Bearbeitung nicht zufrieden bin, ändere ich einfach das Template. Schon beim nächsten Durchgang ist das Problem behoben. Da die Templates ständig angepasst und verbessert werden, sind der Automation praktisch keine Grenzen gesetzt. Die Werkzeugteile werden an einem Tag gefertigt und sind am nächsten Tag bereits in der Presse. Dies ist der Schlüssel zu unserem wirtschaftlichen Erfolg. Um in der Prototypenfertigung eine marktführende Position einzunehmen, muss man schnell und vor allem pünktlich zum vereinbarten Termin liefern.“ Der Konstrukteur hat verschiedene Schablonen für die unterschiedlichen Verwendungszwecke erstellt, etwa für verschiedene Stahl- oder Aluminiumarten, verschiedene Kunden, Zustellungen, Schnittgeschwindigkeiten, Schnitttiefen und für unterschiedliche Anforderungen an die Oberflächenverarbeitung. So lassen sich die NC-Programme für die jeweilige Maschine schnell berechnen. Die Maschinen laufen nun wesentlich effizienter, so dass die Bearbeitungszeiten in der Produktion um fast 30 % reduziert werden konnten.

    Schruppen eines Werkstücks aus Alu-minium: Der Großteil der Arbeit wird mit Hilfe von verschiedenen Fertigungsschablonen durchgeführt, die Schnittgeschwindigkeit wird optimiert und verfeinert.

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Zitat

Mithilfe von Tebis konnten wir den Zeitaufwand für die Maschinenprogrammierung halbieren und so Aufträge annehmen, die wir früher hätten ablehnen müssen.

Steckbrief

Schwerpunkt:

Standardisierung mit Schablonen

Vorteile:

  • Optimale Fräsbahnen
  • Schnellere Bearbeitungszeiten in der Produktion
  • Mehr Sicherheit

Branche:

Modellbau, Automobil

Firma:

Jobro Plåtkomponenter AG

Standort:

Ulricehamn, Schweden

Interviewpartner:

Fredrik Alkner

Position:

Konstrukteur

Erschienen:

2013

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