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Schneller auf die Maschine mit der 2,5D-Prozesslösung von Tebis

RSB Rationelle Stahlbearbeitung

Das mittelständische Unternehmen RSB Rationelle Stahlbearbeitung aus dem thüringischen Merkers setzt bei der NC-Programmierung vollständig auf Tebis Softwarelösungen. Im Gespräch mit Vertriebsleiter Arno Volkmar und NC-Programmierer Ralf Wünsch haben wir den automatisierten 2,5D-Prozess von Tebis genauer unter die Lupe genommen.

Vertriebsleiter Arno Volkmar (links) und NC-Programmierer Ralf Wünsch (rechts). 

 

 

Herr Wünsch, warum nutzen Sie die 2,5D-Prozesslösung von Tebis? 

Ralf Wünsch: Ursprünglich haben wir mit Tebis nur 3D-Programme erstellt. Aber gerade bei der Fertigung unserer Bauteile mit hohen prismatischen Anteilen war die 2,5D-Bearbeitung ein absolutes Muss. Also haben wir uns die 2,5D-Lösung von Tebis genauer angesehen. Mit welchem Ergebnis?

Ralf Wünsch: Top.

Das heißt im Detail?

Ralf Wünsch: Tebis erzeugt aus reinen Geometrien wie Bohrungen, Taschen oder Gewinde automatisch sogenannte „Feature“. Feature sind direkt mit einer Bearbeitungsvorschrift verknüpft, die Frässtrategien sind bereits hinterlegt. Die Bearbeitungsvorschrift berücksichtigt verschiedene Arbeitsschritte wie „Bohren“, „Senken“ oder „Gewindeformen“, den Maschinentypen, die Materialgruppe oder das Werkzeug, das verwendet werden soll. Der Programmierer muss quasi nur noch die richtige Schablone auswählen.

Ist das nicht etwas starr? Es sind ja nicht immer gleich alle Werkzeuge oder Maschinen verfügbar. Oder Bohrungen beispielsweise sind nicht immer gleich tief.

Ralf Wünsch: Das Tolle an der Tebis Lösung ist die Variablentechnik. Die meisten Bearbeitungsparameter und die Werkzeuge lassen sich variabel beschreiben. Maschinen und Materialien können in Gruppen zusammengefasst werden. Beispiel Werkzeugbeschreibung: Innerhalb vorgegebener Grenzwerte können Sie verschiedene Werkzeuge für eine Bearbeitung verwenden. Weder Programmierer noch Maschinenbediener müssen sich im Vorfeld einen Kopf darüber machen, ob ein bestimmtes Werkzeug zum Fertigungszeitpunkt auch tatsächlich da ist.

Ok, es ist einfacher geworden. Aber in diesen Bibliotheken und Schablonen steckt ein unglaubliches Wissen. Das muss ja auch da rein kommen… Haben Sie die Bibliotheken und Schablonen komplett alleine aufbereitet?

Ralf Wünsch: Nein. Dabei hat uns Tebis Implementierung geholfen. Die Bibliotheken und Schablonen wurden in circa 20 Tagen erstellt, ich selber und ein weiterer Kollege waren intensiv in diesen Prozess eingebunden. Dazu kamen acht Projektleitungstage. Fünf NC-Programmierer und zwei Mitarbeiter von der Datenverarbeitung haben eine spezielle Schulung besucht.

War das nicht sehr teuer? Was sagen Sie als Vertriebsleiter dazu, Herr Volkmar?

Arno Volkmar: Wissen Sie, unser Chef Thomas Müller sagt immer: „Am Ende zählt nicht das Billigste, sondern das Günstigste.“ Und das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist ausgezeichnet. NC-Programme, die wir früher in 40 bis 60 Minuten erstellt haben, erzeugen wir heute in 10 bis 15 Minuten. Die Bauteile kommen schneller auf die Maschine. Durch die hohe Standardisierung werden Fehler vermieden, der Qualitätsstandard bleibt durchgängig hoch. Standardwerkzeuge werden konsequent genutzt, die Werkzeugkosten reduzieren sich erheblich.

Sie haben vorhin gesagt, dass Sie nicht nur NC-Programmierer, sondern auch Mitarbeiter von der Datenverarbeitung zur Schulung geschickt haben. Warum?

Arno Volkmar: Das hängt eng mit unseren Organisationsstrukturen zusammen. Die Arbeitsvorbereitung gehört bei uns zur Abteilung Datenverarbeitung. Auch das ist ja ein großer Vorteil der Automatisierung und der hohen Benutzerfreundlichkeit: Die Arbeitsvorbereitung ist heute viel stärker in den NC-Prozess eingebunden. Bestimmte Arbeitsschritte haben wir nach vorne gelegt, der Datenimport und das „Verfeaturen“ der Bohrungen beispielsweise erfolgt komplett in der Arbeitsvorbereitung. Die Programmierer verfeaturen die Taschen, die gefräst werden müssen, und weisen die passende Bearbeitungsvorschrift zu. Alles in allem ein hocheffizienter Prozess, von dem wir enorm profitieren und der aus unserem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken ist.

Herr Volkmar, Herr Wünsch, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Zum vollständigen Anwenderbericht RSB Rationelle Stahlbearbeitung

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