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Ganz auf die Fertigung abgestimmt

Tebis: CAD/CAM-System um parametrisch-assoziative Flächen- und Solidkonstruktion erweitert

28/09/2017

Tebis, Prozessanbieter für die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Modellen, Formwerkzeugen und Komponenten, hat die Konstruktionstechnologie seiner CAD/CAM-Software erweitert. Sie wird ab Tebis Version 4.1 verfügbar sein und die Basis für zahlreiche CAD/CAM-Anwendungen bilden. Der Anwender kann seine gesamte Datenaufbereitung schneller, einfacher und flexibler gestalten.

Zum Einsatz kommt die parametrische Konstruktionstechnologie beispielsweise in der Elektrodenkonstruktion, in der fertigungsnahen Konstruktion von Modellen, Lehren und Vorrichtungen sowie für Geometrieanalysen und die gesamte Fertigungsaufbereitung. Auch Arbeitsplan, Schablonen und Prozessbibliotheken profitieren davon enorm. Beim parametrischen Arbeiten aktualisiert sich das komplette Bauteil bei Änderungen automatisch. Es eignet sich somit für Varianten und nachträgliche Anpassungen.

Tebis hat die parametrische Konstruktionstechnologie genau auf die Anforderungen fertigungsorientierter Unternehmen abgestimmt. Sowohl Drahtmodelle als auch Flächen und Solids lassen sich mit den bekannten Design- und Editor-Funktionen parametrisch konstruieren. Im Gegensatz zu vielen anderen volumenbasierten Systemen unterscheidet Tebis nicht zwischen Flächen und Solids. Auf diese Weise kann der Bediener die Software sehr einfach handhaben.

Anwender profitieren auch davon, dass sich alle Konstruktionsschritte automatisch speichern lassen. So kann beispielsweise ein Bauteil ohne Bohrungen und Taschen bereits zu einem frühen Zeitpunkt an die Schruppbearbeitung übergeben werden.

Nutzer können die Elemente entweder am grafischen 3D-Objekt oder über den Strukturbaum parametrisch bearbeiten. Alle Informationen zur Historie eines bestimmten Geometrieelements lassen sich direkt aufrufen und ändern. Bei komplexen Bauteilen empfiehlt sich das objektorientierte Arbeiten am Baum mit einer klar implementierten Struktur: Der gesamte Ablauf bleibt übersichtlich und leicht nachvollziehbar. Auch der Tebis Arbeitsplan ist in den Objektbaum eingebunden.

„Aus Umfragen wissen wir, dass fast 95 Prozent unserer Kunden die Design-Funktionen zur Fertigungsaufbereitung nutzen“, sagt Stephan Galozy, Produktmanager bei der Tebis AG. „Mit der parametrischen Flächen- und Solidtechnologie haben wir eine wichtige Lücke geschlossen. Und weil der Anwender in einer Umgebung arbeiten kann, muss er nicht auf zwei Systemen geschult werden.“

Tebis plant, im vierten Quartal 2017 mit Beta-Kunden in die Testphase zu gehen und die Anwendung in der Praxis zu erproben. Auch nach Auslieferung der Version 4.1 können sich Nutzer der Software auf weitere Entwicklungen in diesem Bereich freuen. Das erklärte Ziel des Prozessanbieters ist es, die Parametrik in nachfolgenden Releases sukzessive auszubauen. Dazu gehört unter anderem, die Parametik in bestehende CAM-Funktionalitäten zu integrieren sowie die Elektroden- und Wirkflächenkonstruktion anzubinden.

Bilder:

Bild 1: Auch für Freiformgeometrie: das Tebis Herz vollständig parametrisch konstruiert.

Bild 2: Bei der parametrisch konstruierten Spannbacke werden im Kontextmenü genau die Arbeitsschritte angezeigt, die sich auf das selektierte Geometrieelement beziehen.

Bild 3: Die Parametrik greift auch bei Solids. Die Z-Höhe dieser Prüflehre wurde nachträglich modifiziert. Das gesamte Modell aktualisiert sich automatisch.


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