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Tebis stellt auf der Euromold 2014 Komplettlösung zur besseren Auslastung von Maschinen vor

12/01/2014

Im Durchschnitt arbeiten die Maschinen im Modell-, Formen- und Werkzeugbau nur zu 30 Prozent produktiv. 70 Prozent der Zeit werden die Maschinen gerüstet, gewartet oder gar nicht genutzt. Die Tebis AG aus Martinsried bei München hat in diesem Jahr auf der Euromold vom 25. bis 28. November 2014 in Frankfurt eine Komplettlösung vorgestellt, mit der Unternehmen die produktiven Zeiten ihrer Maschinen steigern können.

Die Tebis AG hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Kunden zu unterstützen, effizienter, schneller und mit möglichst geringem Aufwand zu fertigen. Ansatzpunkt ist die produktive Maschinennutzung in den Unternehmen. Das Unternehmen, das sich als Lieferant von hocheffizienten Prozessen versteht, hat jetzt eine Lösung zur Steigerung der Maschinenlaufzeiten im Portfolio, die Software und Dienstleistung umfasst.

Konzepte und Maßnahmen zur Maschinenauslastung

Jede Stunde, die die Maschinen länger laufen, verringert den Maschinenstundensatz. Eine Erhöhung der Laufzeit wiederum steigert den Durchsatz und reduziert die Gesamtherstellungskosten der Produkte in der Fertigung. Die Maschinenlaufzeit ist eine entscheidende Stellschraube. Sie wirkt sich in 90 Prozent der Fälle direkt auf das Unternehmensergebnis aus und steigert die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit.

Theoretisch könnte jede Maschine aufs Jahr gerechnet 8400 Stunden produktiv arbeiten. Die Tebis AG hat mehr als 100 Branchenwerte ausgewertet und festgestellt, dass die Maschinen im Jahresdurchschnitt nur 30 Prozent der Zeit produktiv arbeiten. Ca. 20 Prozent entfallen auf Stillstandszeiten, beispielsweise für das Rüsten, zum Programmieren an der Maschine, für Wartungsarbeiten oder wegen fehlender Informationen. Zu knapp 50 Prozent werden die Maschinen gar nicht genutzt. Viele Unternehmen kennen ihre eigenen Maschinenlaufzeiten nicht und wissen nicht, wie weit ihr Maschinenpark ausgelastet ist. „Bei den Maschinelaufzeiten setzen wir an; unser Ziel es, durch höhere Laufzeiten den Maschinenstundensatz zu senken, damit unsere Kunden günstiger produzieren können“, erläuterte Jens Lüdtke, Leiter Tebis Consulting, in Frankfurt das Produkt. „Um das zu gewährleisten, verkaufen wir nicht einfach Software. Wir erarbeiten gemeinsam mit den Kunden ein Konzept und legen geeignete Maßnahmen fest, wie sie ihre Maschinenlaufzeit steigern können. Anschließend unterstützen wir unsere Kunden auf Wunsch dabei, die getroffenen Maßnahmen umzusetzen.“

Bezahlung nach Erfolg

Um ein erarbeitetes Konzept umzusetzen, können je nach Projekt Beratungsleistungen, Software, Schulungen und Implementierungsarbeiten erforderlich sein. Die Kosten hierfür setzt die Tebis AG anteilig variabel an: Der Kunde bezahlt die Tebis Leistungen abhängig davon, wie erfolgreich ein Projekt verlaufen ist und wie stark die Maschinenlaufzeiten gestiegen sind. „Wir sind verantwortlich für das, was wir den Firmen an Maßnahmen vorschlagen und wie wir es umsetzen. Daher machen wir die Vergütung abhängig vom Erfolg“ erklärte Jens Lüdtke.


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