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Tebis-CAD/CAM-Software: Neue Version 4.0 Release 3

Fokus liegt auf Zeitersparnis

13/09/2016

Zum Herbst 2016 hat Tebis, Software- und Prozessanbieter für die Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Modellen, Formwerkzeugen und Komponenten, die Version 4.0 Release 3 auf den Markt gebracht. Unternehmen gestalten mit diesem Update der bewährten CAD/CAM-Software ihre Prozesse wesentlich effizienter: Mit den neuen zusätzlichen Funktionen sind Benutzer noch flexibler und wirtschaftlicher bei der konstruktiven Fertigungsaufbereitung und -bearbeitung und sparen so deutlich Zeit. Unterstützt wird dies durch eine noch intuitiver und einfacher gestaltete Bedienung.

Dafür sorgen Funktionsleisten und Menüpanels, die der Nutzer einfach an den Rand des Applikationsfensters andocken kann. Die Oberfläche der Software gestaltet sich so für ihn noch informativer, er kann sich leichter, ermüdungsfreier und schneller einarbeiten. Um nach einer Arbeitsunterbrechung keine Zeit zu verlieren, erscheint sofort nach dem Start ein neuer Projektdialog mit den zuletzt verwendeten Dateien. Dazu kommen Vorschaubilder auf gespeicherte Bauteile.

Verbessert hat Tebis mit Release 3 zudem die Darstellung von Drahtmodellen und Isolinien. Häufig hat der Bediener das Problem, dass Bauteile auf dem Bildschirm durch die vielen Isolinien unübersichtlich werden. Mit dem neuen Release 3 lassen sich die Farben der Modelle unabhängig von der Flächenfarbe einstellen.

Kein kritischer Blick auf die Uhr

Den Schwerpunkt hat Tebis beim Update der Version 4.0 auf ein zeiteffizienteres Arbeiten gelegt. Dies erreicht die Software unter anderem dadurch, dass sie Baugruppen und komplexe Dateien mit vielen Anfertigungsteilen automatisch in mehrere Einzeldateien zerlegt. Der Bediener kann sofort und ohne Aufwand auf die entsprechende Komponente zugreifen.

Wirkflächen kann der Bediener nun ebenfalls schneller konstruieren und in den Tryout einarbeiten. Weiterhin kann die Software positive Radien sehr komfortabel abflachen. Dadurch kommt es in den speziellen Bereichen zu keinem Kontakt zwischen dem Blech in der Presse und dem Werkzeug. Dies ist besonders für Folge-Operationen nach dem Ziehen des Bauteils wichtig. Weitere Zeiteinsparung erreicht der Kunde mit der optimierten Flächenrückführung. Release 3 bietet verbesserte Algorithmen, die perfekte Übergänge bei Vierecksflächen erzeugen. Der Bediener kann zudem einfach und schnell die Approximations-Toleranz einstellen und noch bequemer erzeugte Radiusausläufe und Theoriekanten steuern. Weiterhin enthält die Software ein automatisches Glättungsverfahren für theoretische Kanten mit weniger Segmenten.

Der Nutzer spart auch bei der Flächenmodellierung weitere wertvolle Minuten ein. Denn beim Erzeugen krümmungsstetiger Flächen unterstützt Release 3 beispielsweise symmetrische Bereiche und verwaltet Eingabeparameter während der Anwendung von Optimierungsfunktionen noch besser.

Mit der neuen Version 4.0 erhalten Betriebe auch mehr Sicherheit in der NC-Programmierung. Dazu ist in die CAD/CAM-Software eine erweiterte Liste mit erkannten Maschinenkonflikten integriert, auf die der Bediener rasch zugreifen kann. Akzeptable und kritische Konflikte werden mit Blick auf die beteiligten Anlagenkomponenten gekennzeichnet und gefiltert. Beim 3-Achsen-Fräsen stellt Release 3 eine zusätzliche Option zur automatischen Kollisionsvermeidung zur Verfügung.

Effizienter erfolgt auch die NC-Automatisierung von 2,5D Bohren und Fräsen, weil die Abarbeitungsreihenfolge in der Feature-basierten NC-Programmierung nun komfortabel über Feature-Gruppen beeinflusst werden kann. Zudem wurde die Werkzeugoptimierung im Arbeitsplan erweitert: In NCJobs lassen sich Werkzeuge bearbeitungsübergreifend tauschen. Der Bediener hat außerdem die Möglichkeit, Feature-übergreifend NC-Variablen zuzuweisen. Er kann Regel- und Freiform-Funktionen unabhängig vom Typ und ihrer Parameterbelegung auswählen. Die Software kennzeichnet stets aktuell unterschiedliche und geänderte Variablenbelegungen.

Das neue Release beinhaltet zudem eine Funktion, die sich für die Gravur von Texten, Logos und Nummerierungen sehr gut eignet. Der Bediener erhält einen speziell auf die Bauteilgeometrie abgewickelten Schriftzug. Zur Berechnung des dafür erforderlichen 5-Achsen-Werkzeugwegs, wurde eine neue Funktion eingebaut.

Beim Laserschneiden und Beschnittfräsen kann der Bediener Taktzeiten um rund 30 Prozent verkürzen. Denn durch die verbesserte NC-Punkteverteilung entstehen kompaktere Programme. Der Benutzer kann Axialtoleranzen einstellen und NC-Punkte manuell entfernen. Mit Release 3 kann er zudem Kopfanstellungen an den Bearbeitungsmaschinen in den Verprägungsbereichen besser handhaben. Er vermeidet somit schnelle Schwenkbewegungen. Und um Kollisionen und Endschalterkonflikte gar nicht erst entstehen zu lassen, können die Werkzeugwege mit der Erweiterung „Kollisonserkennung Maschine“ numerisch überprüft werden. Dies spart weitere Zeit und Kosten.


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