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Faro-Anbindung nutzen

Ich habe ein Gussrohteil, das von meinem CAD-Datensatz abweicht. Ich scanne das Rohteil, lese die Daten ein und nutze anschließend die Funktion SCAN/MESH/ALIGN, um die Lage von CAD-Datensatz und Netz abzugleichen. Jetzt habe ich gehört, dass das mit der Faro-Anbindung in Tebis auch einfacher geht. Wie genau funktioniert das?

Ein großer Vorteil der Faro-Anbindung ist, dass sich die Möglichkeiten zum Externen Rüsten voll nutzen lassen. Eine Aufspannsituation, die bei Ihnen öfters Verwendung findet, muss nur einmal in der virtuellen Welt abgebildet werden. Bei allen weiteren Bearbeitungen können Sie auf diese Aufspannsituation zugreifen. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei der Aufnahme sofort erkennbar ist, ob das Rohteil die CAD-Daten vollständig umschließt. Um die reale Lochplatte zur virtuellen Lochplatte auszurichten, muss die virtuelle Lochplatte in Ihrer database.cnf hinterlegt sein. So lässt sich die Aufnahmesituation für zukünftige Bearbeitungen abbilden.

So wird´s gemacht

1.

Richten Sie auf Ihrem Messtisch eine feste Aufnahmesituation mit der realen Lochplatte ein.

2.

Öffnen Sie in Tebis die database.cnf an Ihrem Einrichteplatz.

3.

Nehmen Sie mit der Funktion SCAN / RECORD / PLANE mit dem taktilen Taster des Faro-Arms drei Ebenen der realen Lochplatte auf.

4.

Öffnen Sie die Faro-Toolbar mit der Funktion SCAN / RECORD / CONFIG.

5.

Drücken Sie die Schaltfläche „Ausrichtung“. Es öffnet sich die Maske AUSRICHTUNG.

6.

Wählen Sie als Ausrichtungsmodus die Option „Drei Ebenen“.

7.

Selektieren Sie als Ist-Elemente die drei taktil erfassten Ebenen der realen Lochplatte und als Soll-Elemente die entsprechenden drei Ebenen der Lochplatte im CAD-Datensatz.

8.

Bestätigen Sie Ihre Eingaben. Die Elemente werden zueinander ausgerichtet.

Nachdem reale und virtuelle Lochplatte einmal zueinander ausgerichtet wurden, müssen Sie für alle zukünftigen Bearbeitungen nur noch die Rohteile aufnehmen.

9.

Rüsten Sie die Rohteile auf dem Einrichteplatz.

10.

Öffnen Sie den Datensatz mit den entsprechenden Schnittmessern. Achten Sie darauf, dass die database.cnf hinterlegt ist, in der reale und virtuelle Lochplatte zueinander ausgerichtet wurden.

11.

Nutzen Sie die Funktion EDITOR / TRANS, um die Schnittmesser auf der virtuellen Lochplatte entsprechend zu positionieren.

12.

Nehmen Sie die Gussrohteile mit der Funktion SCAN / RECORD / DIGIT auf. Während der Aufnahme ist sofort erkennbar, ob ein Rohteil die CAD-Daten vollständig umschließt.

13.

Erzeugen Sie mit der Funktion SCAN / MESH / TRIANG aus den Digitalisierdaten ein Netz.

14.

Nutzen Sie die Funktion SCAN / MESH / FILL, um ein geschlossenes Rohteil zu erzeugen.

Hinweise

Alternativ können Sie auch nur die zu fräsenden Bereiche scannen und ein Rohteil für das gesamte Bauteil erzeugen.

Rufen Sie bei der Funktionsgruppe SCAN die kontextsensitive Hilfe auf, um nähere Informationen zu den Modulen Scandatenverarbeitung und Scannerkopplung zu finden.

Rufen Sie bei der Funktion EDITOR / TRANS die kontextsensitive Hilfe auf, um nähere Informationen zur Transformation von Elementen zu finden.

Öffnen Sie im Inhaltsverzeichnis der Tebis Hilfe den Pfad „Mit Tebis arbeiten / Datenbasis und Dateinamen / Dateiarten und Dateinamen“, um nähere Informationen zur database.cnf zu finden. 


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