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Management-Interview

Der Kundennutzen steht bei Tebis im Zentrum des Handelns

Für Bernhard Rindfleisch und Dr. Thomas Wrede, Vorstände der Tebis AG, besteht das Erfolgsgeheimnis von Tebis in einer engen Technologiepartnerschaft zu ihren Kunden und in einer nachhaltigen Innovationskultur. Wie das Unternehmen den Weg vom Softwarehersteller zum Prozesslieferanten plant und die Weichen für das weitere Wachstum stellt – ein Interview mit Bernhard Rindfleisch und Dr. Thomas Wrede.

Management-Interview

Kontakt

Tebis Technische Informationssysteme AG

Einsteinstr. 39 82152 Martinsried/Planegg
+49/89/81803-0 Informationen anfordern

Herr Rindfleisch, die Tebis Unternehmensgruppe beschäftigt weltweit rund 300 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von etwa 38 Millionen Euro im Jahr. Woher kommt dieser Erfolg?

Bernhard Rindfleisch: Basis unseres Erfolgs ist die große Nähe zu den Anwendern.
Wir verstehen uns als Prozessanbieter. Gemeinsam mit unseren Kunden erarbeiten wir bestmögliche Konzepte, die genau auf deren individuelle Belange abgestimmt sind.

Welche Rolle spielt dabei die Software?

Bernhard Rindfleisch: Die Tebis Software ist das Fundament unseres Erfolgs, weil sie mit herausragenden Funktionen weltweit die Standards für höchste Qualität und Produktivität setzt. Speziell für unsere Kunden im Werkzeug-, Modell- und Formenbau haben wir unsere Softwarelösungen im Laufe der Jahre immer weiter optimiert. Seit 1984, dem Gründungsjahr der Tebis, ist es uns oftmals gelungen, zukunftsweisende Technologietrends zu setzen. Beispielsweise mit Tebis Automill® – einer Technologie, die bereits 1990 die flächenübergreifende NC-Programmierung kompletter Bauteile unterstützte. Oder mit dem Tebis NC-Simulator. Er ermöglichte erstmalig auf der Basis virtueller Maschinenmodelle die realitätsgetreue Simulation von Werkzeugwegen mit kompletter Kollisionsüberwachung aller Maschinenkomponenten. Heute setzt die Version 4.0 neue Maßstäbe. Mit einer innovativen Benutzeroberfläche und einer Fülle von Automatisierungsfunktionen können unsere Kunden ihre Abläufe weiter vereinfachen und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern. Tebis liefert jedoch nicht nur die Software, sondern kümmert sich auch um deren fachgerechte Integration in die individuellen Prozesse der Kunden.

Dafür müssen Sie jede Menge Expertise und ein tiefes Portfolio mitbringen.

Bernhard Rindfleisch: Selbstverständlich, das ist ja der Grund, warum die Kunden die Partnerschaft mit Tebis so schätzen. Mit unserem enormen Implementierungs-Know-how in der Fertigungs- und CAD-Technologie, mit Trainings und einem starken Support schaffen wir maximalen Mehrwert.

Nun ist Tebis nicht der einzige CAM-Anbieter. Wie differenziert sich Tebis erfolgreich vom Wettbewerb?

Bernhard Rindfleisch: Zwei wesentliche Differenzierungsmerkmale sind wie bereits erwähnt die Software und unser exzellentes Implementierungswissen. Ein weiterer Unterschied ist unsere fertigungsnahe Beratungskompetenz. Damit gewinnt Tebis hohe Anziehungskraft für Kunden wie auch Neukunden – auch aus anderen Branchen wie zum Beispiel dem Maschinenbau. Tebis Consulting ist unsere Unternehmensberatung und nimmt eine besonders wichtige Rolle ein, weil wir damit über ein Alleinstellungsmerkmal verfügen. Unsere Berater sind seit über 15 Jahren bestens mit den betrieblichen Prozessen unserer Kunden im Werkzeug-, Formen- und Modellbau vertraut – im Design, in Entwicklung und Konstruktion, in der Werkstatt und in der Fertigung. Über mehr Beratungs- und Dienstleistungskompetenz verfügt kein Beratungs- oder Softwareunternehmen in unserer Branche. Das ist einzigartig.

Was leistet Tebis Consulting konkret?

Bernhard Rindfleisch: Tebis Consulting erarbeitet und realisiert Wertschöpfungsstrategien, mit denen die betrieblichen Prozesse erheblich optimiert werden. Wir verbessern beispielsweise Rüstprozesse und beschleunigen Material- und Informationsflüsse. So lassen sich Stillstandzeiten reduzieren und die Nutzungsdauer ausweiten. Mit Tebis können immer mehr Einzelteilfertiger beginnen, industrielle Fertigungsprozesse einzuführen.

Herr Dr. Wrede, Tebis ist enorm gewachsen. Aber auch die Rahmenbedingungen haben sich verändert. Wo sehen Sie die Herausforderungen der Zukunft?

Dr. Thomas Wrede: Ein zentrales Thema ist die Internationalisierung der Märkte. Wenn in immer kürzerer Zeit neue Produkte mit CAD/CAM entwickelt werden und mehr und mehr Menschen auf einen gemeinsamen Wissenspool zugreifen, sind Automatisierung und Standardisierung von besonderer Bedeutung. Wir arbeiten intensiv daran, die Arbeit mit strukturierten Abläufen zu erleichtern und Prozesse sicherer zu gestalten. Durch die Größe, den Erfolg und die internationale Ausrichtung bündeln wir jetzt unser Gesamtkonzept.

Wie sieht Ihr Gesamtkonzept aus, Herr Dr. Wrede?

Dr. Thomas Wrede: Wir verstärken den Ausbau unserer Märkte in Nordamerika, China und Japan. Dafür bringt unsere Software eine moderne, international einsetzbare Benutzeroberfläche mit und zeichnet sich durch eine marktgerechte Produktstruktur aus, mit der sie sich maximal effizient von der Konstruktion bis zur Fertigung einsetzen lässt. Wir stärken unsere Position im Werkzeug-, Modell- und Formenbau, ebenso wie im Maschinenbau und in der Luft- und Raumfahrttechnik. Wir etablieren Tebis als Prozesslieferant, erhöhen unsere Innovationskraft und beschleunigen die Einführung neuer Produkte. Gleichzeitig richten wir unsere Organisation auf Wachstum aus und fördern Verantwortung, Motivation und Kreativität.

Das fällt auch der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner auf, die Tebis mit dem Titel „Bayerns Best 50“ ausgezeichnet hat und zu den erfolgreichsten Unternehmen des Landes zählt.

Bernhard Rindfleisch: Das freut uns außerordentlich. Unsere Ausrichtung auf Prozesslösungen und den Ausbau unserer internationalen Organisation zeigt die geplanten Erfolge. Diese Auszeichnung bestärkt uns auf unserem erfolgreichen Kurs. Schließlich tun wir alles, um den Nutzen für unsere Kunden zu maximieren und um unsere Vision zu verwirklichen:
Tebis wird die globale Qualitätsmarke für kreatives Engineering.

Herr Rindfleisch, Herr Dr. Wrede, wir danken Ihnen für das Gespräch.

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