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HFC-Fräsen: Mit hohen Vorschüben schruppen und vorschlichten

Mit präziser Restmaterialberechnung zu besten Ergebnissen


Mit Hochvorschubwerkzeugen, auch HFC-Werkzeuge (High-Feed-Cutting) genannt, lässt sich mit sehr hohen Vorschüben und Schnittgeschwindigkeiten auf modernen HFC-Fräsmaschinen eine hohe Zerspanleistung erzielen. Diese Hochleistungsfräser verfügen über eine spezielle Schneidengeometrie mit mehreren Schneidkanten. Es gibt sie mit und ohne Wendeschneidplatten.

Zwei Beispiele für Hochvorschubwerkzeuge: Ein Werkzeug mit vier Schneiden von (links) und eines mit Wendeschneidplatten (rechts). 

Der große Vorteil in Tebis: Da mit der tatsächlichen Kontur des Werkzeugs programmiert wird, werden die Fräsbereiche bis zum Restmaterial exakt berechnet. Die realen Werkzeuge sind eins zu eins in der virtuellen Werkzeugbibliothek abbildbar.
 


Bei der herkömmlichen Programmierung wird mit torischen Ersatzgeometrien (3) programmiert anstatt mit der tatsächlichen Kontur des Werkzeugs (2). Die Geometrie (1) wird nicht korrekt angetastet. Der Materialeingriff ist nicht genau bestimmbar und Restmaterial bleibt stehen (4). 

In Tebis wird bei HFC-Werkzeugen mit der tatsächlichen Kontur des Werkzeugs (2) programmiert. Die Geometrie (1) wird hochpräzise angetastet. Nach dem Vorschlichten findet sich nur noch Material in den Bereichen, die sich mit dem verwendeten Werkzeug nicht bearbeiten lassen. Auf diese Weise lassen sich HFC-Werkzeuge nicht nur zum Schruppen, sondern auch optimal für das Vorschlichten einsetzen. 


HFC-Bearbeitung im Praxistest: Hochvorschubfräser sind vor allem dann rentabel, wenn sie beim Schruppen, Schlichten und der Restmaterialbearbeitung richtig eingesetzt werden. Sehen Sie in diesem Video, wie sich mit dem Gesamtpaket aus Pokolm-Hochvorschubfräsern und Tebis CAM-Software die Bearbeitungszeit um bis zu 50 Prozent reduzieren ließ. 

 

Mit HFC-Werkzeugen geht auch das Vorschlichten eines Ziehwerkzeugs für ein Seitenteil wesentlich schneller als mit herkömmlichen Kugel- und Torusfräsern. Überzeugen Sie sich in unserem Vergleichsvideo!

 

Diese Wassermantelform wurde mit Tebis NC-Programmen mit HFC-Werkzeugen und hochpräziser Antastgeometrie auf einer 5-achsigen GROB-Maschine des Typs G550 unter Verwendung des neuartigen Wendeschneidplatten-Tonnenfräsers GF1 von MMC Hitachi Tool hergestellt.


Ihre Vorteile im Gesamtprozess

  • Präzise Restmaterialberechnung
  • Lange Werkzeugstandzeiten
  • Bis zu 50 Prozent kürzere Bearbeitungszeiten
  • Höhere Schnittgeschwindigkeit und Vorschübe
  • Maximales Zeitspanvolumen
  • Genaue NC-Bahnen
  • Hohe Wirtschaftlichkeit und prozesssichere Fertigung
  • Hohe Prozesssicherheit
  • Hohe Werkzeugstandzeiten
  • Kürzere Bearbeitungszeiten
  • Geringere Fertigungskosten

 


Zu Werkzeugen der neuesten Generation zählen übrigens auch Werkzeuge der Familie „MHTE Gallea New Tool Series GP1LB“ von Mitsubishi Hitachi Tool Engineering, Ltd. Diese Werkzeuge vereinen drei Geometrien in einem einzigen Werkzeug. Unterschiedliche Steigungsbereiche lassen sich so innerhalb einer Form mit nur einem Werkzeug fertigen. Diese Werkzeuge harmonieren perfekt mit der Tebis Software: Das Modell lässt sich in Tebis mit speziellen CAD-Funktionen steigungsabhängig in verschiedene Fräsbereiche aufteilen, die dann mit unterschiedlichen Strategien und Zustellungen in einem Zug bearbeitet werden können. Insgesamt sind die Bauteile nicht nur schneller fertig, sondern auch qualitativ sehr hochwertig. In Kombination mit moderner Hochvorschubtechnologie und hochpräziser Antastgeometrie sind die Ergebnisse noch besser. Tebis arbeitet in Japan sowohl mit dem Werkzeughersteller Mitsubishi Hitachi Tool Engineering, Ltd. als auch mit den Maschinenherstellern Mitsubishi Heavy Industrie Machine Tool Co., Ltd. und SNK sehr eng zusammen. Gemeinsam mit den Kooperationspartnern präsentiere Tebis bereits 2016 auf der JIMTOF in Tokio, wie gut die Tebis Software auf Werkzeuge und Maschinen abgestimmt ist. 

Mehr erfahren

  Werkzeug der Familie „MHTE Gallea New Tool Series GP1LB“ von Mitsubishi Hitachi Tool Engineering, Ltd.


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