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Tebis CAD so einfach wie nie

Wie gemacht für die Fertigung

Tebis CAD-Funktionen sind genau auf die Fertigung abgestimmt. Das hat entscheidende Vorteile: Wenn Sie Ihre Bauteile mit Tebis CAD-Funktionen vorbereiten, erfolgt die nachfolgende NC-Programmierung hochautomatisiert – in kürzester Zeit erzeugen Ihre Programmierer mit wenig Aufwand optimale und kollisionsgeprüfte Werkzeugwege. Gleichzeitig sorgt die hervorragende Flächenqualität für exzellente Fräsergebnisse.

In diesem Zusammenhang stellt Tebis Version 4.1 den nächsten entscheidenden Meilenstein dar. Die Möglichkeit, assoziativ-parametrisch zu konstruieren, ist integriert – und auch die neuen Funktionalitäten sind optimal an fertigungsrelevante Anforderungen angepasst. Betriebsmittelkonstruktion und Fertigungsaufbereitung werden noch schneller und noch einfacher.

Je früher Sie Tebis in Ihre CAD/CAM-Prozesskette einbinden, desto mehr profitieren Sie. 

Parametrisch-assoziative Konstruktion – lohnt sich das?

Aber lohnt sich die parametrisch-assoziative Konstruktion für jeden? Ein Aufmaß verändern, die Kante verrunden, Flächen verlängern und verschneiden, Flächenverbände erweitern – manch ein Mitarbeiter aus Konstruktion oder Fertigungsaufbereitung könnte sagen, dass er solche Aufgaben auch ohne Parametrik schnell erledigt hat. In Summe bedeuten diese vermeintlich kleinen Tätigkeiten jedoch einen riesigen Arbeitsaufwand. Johannes Grosch beispielsweise, Geschäftsführer bei Johannes Grosch CAD/CAM-Dienstleistungen, der aktuell den Tebis Prototypen testet, positioniert die Uhrenhalter auf seinen Prüflehren heute dreimal so schnell wie zuvor. Ein weiterer Vorteil: Die gesamte Konstruktion wird automatisch auf Plausibilität geprüft – so lässt sich sicherstellen, dass nichts Wichtiges vergessen wird und Flächenübergänge oder Verbindungen auch nach Änderungen zueinander passen. Ebenso sind mögliche Kollisionen früher erkennbar. Und mit den richtigen Schablonen sind die Konstruktion und das nachträgliche Verändern des Modells denkbar einfach. Sämtliche Schritte werden im Strukturbaum gespeichert und bleiben jederzeit nachvollziehbar. 

Schnell zum Ziel mit individuellen Schablonen

Außer von Grosch CAD/CAM-Dienstleistungen wird der Prototyp derzeit von zehn weiteren Tebis Kunden aus verschiedenen Branchen auf Herz und Nieren geprüft, darunter Modellbau Nachtigall GmbH und Schürfeld Umformtechnik GmbH. Die Software zu testen, ist jedoch nicht das alleinige Ziel dieser Projektpartnerschaft : Für jedes Unternehmen werden spezielle Templates entwickelt, mit denen sich wiederkehrende Arbeitsschritte leicht automatisieren lassen – der Einzelne muss sich also keinerlei Gedanken über die Konstruktionslogik oder die Entstehungsgeschichte des Bauteils machen. Auf den Punkt gebracht: Die parametrisch-assoziative Konstruktion lohnt sich für alle, die Änderungen bekommen, sich wiederholende konstruktive Prozessschritte automatisieren möchten oder mit verschiedenen Varianten und Zwischenständen arbeiten – mindestens eines dieser Kriterien erfüllt (fast) jedes Unternehmen.

Praxisbeispiele 

Radien bei einem Kernkasten verkleinern: Radius über das Kontextmenü verkleinern – fertig. Der Radius ändert sich umlaufend, alle Übergänge passen.

Messuhren positionieren: 
Messuhr positionieren, Taster und Winkel anpassen, Freimachungen am Bauteil und Bohrungen in Grundplatte einkonstruieren. So spart man Zeit.

 

Topologie aufbrechen, Flächen verlängern, Flanken zu einer Topologie zusammenfassen und verrunden – all das ist nicht mehr erforderlich.

Uhrenhalter positionieren: Schablone für Uhrenhalter mit Taster, Befestigungsbuchsen, Uhr sowie Abzugskörpern für Aufnahme und Grundplatte importieren …
… Winkel nach Vorgaben anpassen …
… Uhrenhalter transformieren – fertig.

Das sagen unsere Projektpartner 

Um die 3D-Modelle einer Form zu fräsen, nutzen wir Schichtrohlinge. Früher mussten wir dazu Ebenen erzeugen, gegebenenfalls den Ebenenabstand anpassen, die Kurven glätten, offsetieren und verrunden, die Boden und Seitenflächen erzeugen und schließlich die Bodenflächen für die Deckenflächen kopieren und eine Topologie erstellen. Mit der Schablone, die wir gemeinsam mit Tebis aufgebaut haben, erfolgt all das nun teilautomatisiert. Wir können die Konstruktion des Schichtmodellrohlings jederzeit problemlos korrigieren.

 Marcel Wanders, Abteilungsleiter CAD/CAM, Modellbau Nachtigall GmbH

 Unser erster Eindruck vom Tebis Prototypen ist durchweg positiv: Wenn wir Gravuren oder Bauteile ändern, kommen wir jetzt noch schneller zum Ziel. Radien beispielsweise verkleinern wir jetzt mit wenigen Klicks, ohne die Flächen noch einmal verlängern zu müssen. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich mit der Funktion „Sketch“ 2DKonturen einfach erzeugen lassen. So können wir auch die daraus abgeleiteten 3D-Geometrien schnell abändern.

 Andreas Kaltefleiter, Leiter CAD/CAM und Zerspanung, Schürfeld Umformtechnik GmbH

Um Uhrenhalter auf einer Prüflehre zu positionieren, brauche ich heute statt vier Minuten nur noch eine Minute.
Hochgerechnet heißt das: Was mich früher eineinhalb Tage Arbeit gekostet hat, dauert jetzt gerade einmal vier Stunden.

Johannes Grosch, Geschäftsführer bei Johannes Grosch CAD/CAM-Dienstleistungen

Parametrisch-assoziative Konstruktion – was ist das eigentlich? „Parametrik“ bedeutet zunächst nur, dass Elementparameter wie Länge, Radius oder Richtung im Nachhinein veränderbar sind. Die „Assoziativität“ beschreibt die gegenseitige Abhängigkeit der Elemente: Wenn ein Element geändert wird, passen sich andere Elemente sofort und ohne zusätzlichen konstruktiven Aufwand automatisch an. Alle Komponenten des Bauteils sind miteinander vernetzt – schneller lässt sich ein Modell nicht aufbauen und modifizieren.

  Tipp: Erfahren Sie von Peter Obermaier, Gesamtkoordination Version 4.1 und Klaus Borchert, Produktmanager bei Tebis, wie Sie Ihre Bauteile mit den neuen Design-Funktionalitäten schnell und einfach für die NC-Programmierung vorbereiten. Hier geht´s zur Aufzeichnung.

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