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Description

    Tebis Version 4.0 Release 9

    Mehr Komfort, mehr Effizienz, mehr Sicherheit

    Die Tebis Version 4.0 Release 9 bietet zahlreiche neue und überarbeitete Funktionen – beispielsweise die komfortable Berücksichtigung des Maschinenkopfes bei der Dreh- und Fräs-Berechnung, den Produktivitätsgewinn durch integrierte Messzyklen für den Fertigungsprozess oder die Möglichkeit das Bauteil von der Haupt- auf die Gegenspindel zu übergeben. Auch in den einzelnen Bearbeitungsstrategien findet sich vieles für noch sichereres und effizienteres Arbeiten.

    CAM – Automatisierung

    Flexible NC-Programme mit Bohrbildern

    Um bei der Bohrbearbeitung auf Änderungen zu reagieren, die nicht über 3D-Daten kommuniziert werden, können Sie NC-Programme mit Bohrbildern ausgeben. Dazu wurde die Elementauswahl bei der Featurebearbeitung erweitert, so dass Sie Features in der gleiche Anstellung und Ebene mit gleichem Abmaß und gleichem NCSet selektieren können. Der daraus entstehende Werkzeugweg wird dann als Bohrbild ausgegeben, so dass Sie die Bohrpositionen an der Steuerung flexibel anpassen können.

    Anspiegeltiefe automatisch erkennen

    Vereinfachen Sie sich die Bearbeitung von Bohrungen und regelförmigen Taschen. Dazu können Sie beim Scannen von Features automatisch die jeweiligen Anspiegeltiefen ermitteln lassen, wenn diese nicht auf einer planaren Fläche beginnen. Dieser Wert wird als Pilottiefe in das Feature eingetragen. Auch wenn sich die Anspiegeltiefe nicht automatisch ermitteln lässt, können Sie mit der Funktion Feature/Modify/Pilot für einzelne Features eine Pilottiefe anhand eines Flächenelements festlegen. Mit der prozesssicheren automatischen Bearbeitung der regelförmigen Taschen und Bohrungen durch NCSet-Schablonen, entsteht auf der Pilottiefe eine Anspiegelung.

    CAM – Fräsen

    Sichere Fräsbearbeitung durch Berücksichtigung des Maschinenkopfs

    Um mit noch weniger Aufwand kollisionsfreie Werkzeugwege zu erhalten, berücksichtigt Tebis jetzt die Kopfgeometrie der hinterlegten virtuellen Maschine. Bevor es zu einer Kollision mit dem Kopf kommt, werden Fräsbereiche verkleinert oder ausgeschlossen. Bei der Nachbearbeitung von Hohlkehlen (RFill) kann auf Wunsch auch eine passende indexierte Anstellung berechnet werden. Dabei wird immer mit der tatsächlichen Geometrie der virtuellen Maschine gerechnet – in der Regel das abgenommene Modell Ihrer Maschine – und keine Ersatzgeometrie verwendet. Während der Berechnung können Sie im Rahmen der Maschinenkinematik den Kopf bzw. den Tisch interaktiv drehen, um besser an die Fräsbereiche heranzukommen – vorteilhaft nicht zuletzt bei asymmetrischen Köpfen. Mit dieser innovativen Lösung verwenden Sie optimal kurze Werkzeuge bei gleichzeitig komfortabler Prozesssicherheit.

    Planflächen effizienter bearbeiten

    Bei der achsparallelen Planflächenbearbeitung mit der Funktion NC2ax/MPlan wird die Schnittaufteilung jetzt von den Flanken weg berechnet. Bei der Bahnsortierung können Sie von außen oder von innen beginnen. Außerdem können Sie entsprechend schmale Bereiche mit einer einzigen Bahn mit frei definierbaren Mittenversatz bearbeiten. 

    Konturen mit Radiuskorrektur stechend schlichten

    Beim Schlichten in der Konturbearbeitung steht Ihnen eine neue Strategie zum stechenden Fräsen zur Verfügung. Diese können Sie auch mit der Schruppbearbeitung in einem NCJob kombinieren und auf Wunsch auch mit Radiuskorrektur erzeugen. So entsteht ein optimierter Schlichtprozess.

    Konturbearbeitung mit automatischem Ausweichen

    Bei der Z-variablen Bearbeitung von Konturen können Sie Stoppflächen ausweichen. Mit einem frei definierbaren Winkel zieht das Werkzeug vor den Stoppflächen nach oben, überfährt die Stoppgeometrie mit dem definierten Aufmaß und taucht nach den Stoppflächen wieder nach unten. So nutzen Sie auch bei schwierigen Geometrie- und Spannsituationen die ganze Länge der Schneide.

    Schneller zum Ziel mit getrennten Offsetwerten

    Um flache und steile Bereich im Schruppen mit unterschiedlichem Aufmaß zu fertigen, können Sie zusätzlich ein axiales oder radiales Aufmaß vergeben. Dieses Aufmaß wird zusätzlich zum allgemeinen Aufmaß addiert. So können Sie beispielsweise flache Bereiche direkt anschließend Schlichten, während steile Bereiche noch vorgeschlichtet werden. Damit das Werkzeug dabei an steilen Flanken nicht in zu viel Material eintaucht, definieren sie Bereiche mit negativer Überlappung.

    Hohlkehlen schnell und sicher nacharbeiten

    Lassen Sie sich die maximale Tiefe, bis zu der Material aus Hohlkehlen entfernt wird, automatisch ermitteln. Dieser Wert wird für jede Hohlkehle einzeln berechnet, so dass alle Hohlkehlen vollständig bearbeitet werden. Schnell und sicher arbeiten Sie so auch mit den kleinsten Werkzeugen in Ihrem Projekt.

    Beste Oberflächenqualität mit 3zu5ax-Bearbeitung

    Fertigen Sie beste Oberflächen mit der Kollisionsvermeidungsstrategie „3zu5Achs“. Dazu werden jetzt die Positionen der Rotationsachsen bei benachbarten Bahnen besser synchronisiert. Und in Ecken wird gleichmäßiger in die neue Anstellung eingeschwenkt. Mit der neuen Analysefunktion in der interaktiven Berechnung bewerten Sie die Schwenkwinkel der A/B- Achse, den Drehwinkel der C-Achse, die Winkeländerung pro Weg sowie den Höhenverlauf, bevor Sie Oberflächen mit Top-Qualität fertigen.

    CAM – Drehen

    Bessere Schnittwerteverwaltung für Drehwerkzeuge

    Nutzen Sie Ihre Drehwerkzeuge optimal aus. Dazu können Sie jetzt auch bei Drehwerkzeugen materialabhängig eine Schnitttiefe (ap) definieren. Diese Werte übernehmen Sie automatisch beim Konturdrehen und der Stechbearbeitung. So arbeiten Sie auf jeder Maschinengruppe bei jedem Material und jeder Bearbeitungsart stets mit den bestmöglichen Schnittwerten

    Sicherheit durch Dreh-Berechnung mit Werkzeugträger

    Vermeiden Sie bei der Drehbearbeitung Kollisionen mit dem Werkzeugträger bereits während der Berechnung. Egal, ob Ihre Maschine einen Revolver oder einen Maschinenkopf hat, die bearbeitbaren Bereiche werden wenn nötig begrenzt, so dass es zu keinen Kollisionen kommen kann. So berechnen Sie schnell und sicher NC-Programme auch bei komplexen Bearbeitungen

    CAM – Maschinentechnik

    Komfortable Bauteilübergabe zwischen Haupt- und Gegenspindel

    Für Bearbeitungszentren mit Haupt- und Gegenspindel können Sie jetzt die Bauteilübergabe einfach, komfortabel und vollständig im Tebis Arbeitsplan steuern. Das Bauteil kann bei stehender oder rotierender Spindel übergeben werden – mit entsprechender Winkelsynchronisation. Da im Tebis Arbeitsplan über die Aggregate-Bibliothek und Aufspannung alle Informationen zu Bauteillänge,  Spanntiefe, Futterlängen und Bauteilbewegung vorliegen, brauchen Sie sich darüber keine Gedanken machen – die Werte können automatisch übernommen werden. Wenn erforderlich fügen Sie der Bauteilübergabe ein Abstechen und ein Nachschieben des Stangenmaterials hinzu. Mit dieser automatischen Bauteilübergabe, die in der Simulation absolut realitätsgetreu dargestellt wird, fertigen sie sicher und komfortabel auf beiden Spindeln Ihrer Bearbeitungszentren. So nutzen Sie Ihre Betriebsmittel effektiv, steigern Ihre Maschinenauslastung und gewinnen Flexibilität.

    Bearbeitungszentren flexibel steuern

    Über die Konfigurationselemente von virtuellen Maschinen können Sie maschinenspezifische Anwenderparameter setzen. So steuern Sie über Maschinenmakros das Verhalten des Bearbeitungszentrums. Es können Zahlenwerte oder Auswahlen zur Verfügung gestellt werden. Dadurch legen Sie beispielsweise fest, bei welchen Bedingungen Werkzeuge vermessen werden, wie zwischen Werkzeugwegen positioniert und geschwenkt werden soll etc. Aus dem Arbeitsplan geben Sie so viele Details der Bearbeitung flexibel vor. 

    Mehr Bearbeitungsmöglichkeiten durch freie Rotationsachsen

    Bei Kollisionen und Endschalterprobleme, die sich mit einer anderen Kopfdrehung vermeiden lassen, können Sie mit der Kinematikkonfiguration Ihrer virtuellen Maschinen die Rotationsachse mit Freiheitsgrad auf den gewünschten Wert stellen. Die gewählte Maschinenstellung bleibt bei der Neuberechnung von NCJobs erhalten. 

    CAQ – Messen

    Mehr Produktivität durch prozessintegriertes Messen

    Integrieren Sie Ihre Messaufgaben komplett in den Fertigungsprozess, komfortabel, einfach und sicher kollisionsgeschützt. So können Sie überprüfen, ob das Bauteil korrekt aufgespannt, das Rohteil richtig dimensioniert und orientiert ist und nach der Bearbeitung sicherstellen, dass das Bauteil keiner Nacharbeit bedarf, die erst nach dem Abspannen bekannt wird. Alle dafür benötigten Funktionen finden Sie jetzt im Menü MPoint – von der Tasterkalibrierung, über die Punktmessung, die Winkelmessung anhand Punkten oder Kreisen, der Kreis- und  Rechteckmessung, bis zur Überprüfung von Nuten sowie Stegen. Mit der integrierten Toleranzprüfung legen Sie fest, ob der Auftrag weiter bearbeitet werden kann oder abgebrochen werden muss. So entsteht ein sicherer und hoch automatisierter Prozess mit kombinierten Fräs-, Dreh- und Messoperationen, der Werkzeug- und Maschinenschäden verhindert. Die Folge sind kürzere Rüst- und Bearbeitungszeiten, höhere Bauteilqualität und weniger Nachbesserungsschleifen. Profitieren Sie von diesen Funktionen auch auf Steuerungen ohne eigene Messzyklen.
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    Messergebnisse übersichtlich darstellen und dokumentieren

    Lassen Sie sich Messergebnisse mit Bezug zum Bauteil direkt in den 3D-CAD/CAM-Daten darstellen. Dazu können Sie die auf der CNC-Steuerung erzeugte Datei mit den Messergebnissen einlesen. Anschließend bekommen Sie den gemessenen Wert, die Abweichung, den Formparameter sowie das  Toleranzband der Messung angezeigt. Auf Wunsch dokumentieren Sie die Auswertung grafisch und tabellarisch als PDF.

    CAM – Laserschneiden und Beschnittfräsen

    Bahnen einfach inkrementell verschieben

    Vereinfachen Sie die Korrektur bereits geänderter Bearbeitungen beim Laserschneiden und Beschnittfräsen. Dazu geben Sie die Werte für die Bahnkorrektur inkrementell ein. So erhalten Sie prozesssicher und ohne Eingabefehler einen neuen Bearbeitungsstand