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    • Praxistest Laufzeitermittlung HPC-Fräsen

    Praxistest Laufzeitermittlung

    Alles muss passen

    Ob es sich lohnt, ein Bauteil adaptiv zu schruppen, hängt im Wesentlichen von der Geometrie ab. Denn grundsätzlich eignet sich diese Bearbeitungsart am besten für Bauteile mit tiefen Kavitäten.  
    Ganz wichtig: Technologieparameter wie Schnittwerte müssen optimal zum Bauteil, zum Material, zur Maschine und zu den verwendeten Werkzeugen passen. Nur dann lässt sich das bestmögliche Ergebnis erzielen. 

    In unserem Praxistest haben wir verschiedene Bearbeitungsarten am Beispiel von zwei Bauteilen miteinander verglichen. 

    Beispiel 1: Bauteil mit vielen tiefen Kavitäten

    Werkzeug Pokolm HPC-Fräser D16
    Maschine DMG HSC105 linear
    Material Stahl
    Strategie Adaptiv
    Schnittwerte

    ae: 1,6 mm

    ap: 30 mm

    vc: 175 m/min

    fz: 0,3 mm

     

    HPC-Fräsen bei Bauteil mit tiefen Kavitäten
    HPC-Fräsen bei Bauteil mit tiefen Kavitäten
    Adaptive Bearbeitung bei Bauteil mit tiefen Kavitäten mehr als 60 Prozent schneller
    Adaptive Bearbeitung mehr als 60 Prozent schneller
    als eine konzentrische Schruppbearbeitung.
    Bauteil mit tiefen Kavitäten adaptiv schruppen.

    Beispiel 2: Komplexes Bauteil mit flachen und steilen Bereichen

      1. Bearbeitung 2. Bearbeitung
    Werkzeug Pokolm Spinworx D52 R6 Pokolm HPC-Fräser D16
    Maschine DMG HSC105 linear DMG HSC105 linear
    Material Stahl Stahl
    Strategie Konzentrisch Adaptiv
    Schnittwerte

    ae: 36 mm

    ap: 0,9 mm

    vc: 215 m/min

    fz: 0,7 mm

    ae: 1,6 mm

    ap: 30 mm

    vc: 175 m/min

    fz: 0,3 mm

     

    Optimale Zerspanleistung beim 3D-Fräsen
    Optimale Zerspanleistung beim 3D-Fräsen
    Kombinierte Bearbeitung beim 3D-Schruppen
    Kombinierte Bearbeitung beim 3D-Schruppen
    Kombinierte Bearbeitung 22 Prozent schneller
    als die rein adaptive Bearbeitung.
    Bauteil mit flachen und steilen Bereichen kombiniert konzentrisch und adaptiv bearbeiten.