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    Vermeiden Sie diese 10 Fehler bei der Fertigungsplanung

    Die Planung der Fertigung fällt im Arbeitsalltag schnell mal unter den Tisch, was leicht zu Missverständnissen führt und doppelte Arbeit nach sich zieht. Schade, denn durch Planen lässt sich meist mit wenig Aufwand Vieles verbessern - und noch mehr dabei gewinnen. 

    "Obwohl wir so viel Zeit mit Planen verbringen, kommt es
    bei der Projektabwicklung dauernd zu Nachfragen und Missverständnissen." 

    Auf solche und ähnliche Situationen treffe ich als MES-Berater bei Kunden bereits seit vielen Jahren. Daher möchte ich hier einmal typische Fehler bei der Fertigungsplanung nennen und so die Ursachen für Zeitverluste aufzeigen. Lernen Sie aus den Fehlern anderer. Unserer Erfahrung nach lassen sich viele einfach vermeiden, sofern klar ist, wo man ansetzen muss. Lesen Sie im Blog-Artikel, wo die Zeitfresser sitzen oder laden Sie sich gleich unser Merkblatt mit der Liste der häufigsten Fehler herunter.

    Erfahrungswissen Einzelner reicht nicht

    Nehmen wir ein typisches Kundenbeispiel aus dem Werkzeugbau: ‘Wir verwenden zu viel Zeit für die Fertigungsplanung‘, hieß es. Daraus ergab sich der erste Fehler: Fertigungsprojekte wurden nur grob und für Teilbereiche geplant. Auf den ersten Blick mag das in der Einzelfertigung und bei Großprojekten sinnvoll erscheinen. Aber, und das ist ein zweiter Fehler: Fertigungsleiter verlassen sich dabei zu stark auf langjährige Mitarbeiter, deren Erfahrungswissen und Improvisationstalent.
     
    Das Problem dabei: Der Fachkräftemangel bringt neue oder weniger qualifizierte Mitarbeiter, es kommen neue Technologien und unvorhergesehene Ausfälle. Das sind nur einige Faktoren dafür, warum viele Rückfragen und dadurch Zeitverluste aufkommen. Abhilfe schafft da eine bessere Planung. Beim Planen wird das Erfahrungswissen Einzelner gesammelt und über den fertigen Plan an andere weitergegeben. So kennt jeder seine Aufgaben und Termine von Anfang an.

     

    Überraschend: Eine Analyse zeigt, wo sich Zeitfresser in allen Abteilungen verstecken. (Kundenbeispiel Werkzeugbau)

    Woher Sie Zeit für's Planen nehmen

    Laut einer Studie* realisieren erfolgreich planende Werkzeugbaubetriebe bis zu 85 Prozent ihrer erstellten Angebote. Es lohnt sich also, die Fertigungsplanung genauer zu betrachten - wie unser Kunde es mit einem Untersuchungsauftrag über alle Abteilungen tat. Er brachte ans Licht, dass die vermeintlich eingesparte Zeit durch minimierte Planung hauptsächlich in Improvisation floss.

    Der größte Zeitfresser mit knapp 300 Stunden in der Woche waren Rückfragen und Besprechungen wegen Unklarheiten, Pannen und Änderungen. Besonders überraschend: Ganze 120 Stunden pro Woche nahmen das Suchen, Sichten und Sichern von Prozessdokumenten in Anspruch. Vor allem Projektleiter waren mit Rückfragen und Dokumentensuche beschäftigt. Wertvolle Zeit, die sie zum Planen hätten nutzen können.


    *Studie „Erfolgreich Planen im Werkzeugbau“ durchgeführt von der Werkzeugbauakademie Aachen (WBA)

    Systematisch digital entlasten

    Manuelles Planen in Excel oder auf Plantafeln und Papier ist im Werkzeug- und Formenbau beliebt. Doch bei hoher Bauteilkomplexität, zahlreichen Änderungen, Engpässen oder großen Auftragsvolumina nehmen Umplanungen und Aktuell-Halten der Dokumente enorme Ausmaße an. Selbst erfahrene Fertigungsplaner gelangen an ihre Grenzen, sollen sie alle Schnittstellen und Abhängigkeiten dauerhaft im Auge behalten. Dann ist es sinnvoll, sie durch systematische Software-Unterstützung zu entlasten. Mit einer durchgängigen Software zur Planung und Steuerung der Fertigung, die jeden von der Geschäftsleitung bis zur Montage einbezieht, standardisieren und erleichtern Sie die Fertigungsplanung.

    Die Vernetzung und Echtzeitdaten bieten stets aktuelle Übersichten - Sie sparen an unterschiedlichen Stellen viel Zeit.

    Häufige Fehler, die sich vermeiden lassen

    Wo hakt es bei Ihnen? Gewisse Situationen genauer zu hinterfragen, macht sich wirklich bezahlt. Zur Anregung, wo Sie Ihre Fertigungsplanung verbessern können, laden Sie sich unser Merkblatt mit den 10 häufigsten Fehlern herunter.


    Jetzt Merkblatt downloaden

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    Unser Blog-Autor:

    Urs Stark
    Leiter Implementierung ProLeiS
    Bei Tebis ProLeiS verantworte ich Kundenprojekte und die Implementierung unserer MES Software. Seit rund 15 Jahren gestalte ich mit ProLeiS den Weg zu einem komplett digitalisierten Fertigungsprozess mit. Ich berichte hier von meinen Erfahrungen und Beispielen aus der Praxis. Die Digitalisierung unserer Branche ist ein extrem spannendes Thema mit hohem Mehrwert für die Wettbewerbsfähigkeit des Werkzeug- und Formenbaus.