
Der deutsche Werkzeug- und Formenbau steht, wie hinlänglich bekannt, seit Jahren unter Druck. Auch wenn die Gründe und Begleitumstände – allen voran zurückgehende Renditen, Preiskampf einhergehend mit Investitionen in Automation und Digitalisierung – nicht wegzudiskutieren sind, so ist dies jedoch nur die eine Seite der Medaille. Tatsache ist, dass es etliche Stellschrauben gibt, an denen die lokale Branche proaktiv drehen kann, um im Geschäft zu bleiben. Zahlreiche entsprechende Ansätze wurden bei der Netzwerk-Veranstaltung von Tebis Consulting ersichtlich, indem einfach einmal die „Gegenseite“ ausführlich zu Wort kam: Projekt- und Beschaffungsexperten aus dem Umfeld der OEMs und Zulieferer und mithin diejenigen Business-Partner, die für die Auftragsvergaben verantwortlich sind.
Die erste Erkenntnis – sie klingt banal, geht im Alltag jedoch oft unter: Auch OEMs und Zulieferer sind Unternehmen, die wirtschaftlich denken müssen und den Zwängen des Marktes unterworfen sind. Nur auf den ersten Blick sind sie ausschließlich preisorientiert. Sie legen ihren Fokus auf günstige Verträge – mindestens genauso wichtig ist jedoch, dass die Handelsbeziehung langlebig, vertrauensvoll und konstruktiv ist.
Die Inhalte dieses Beitrags basieren auf den Inhalten der Netzwerk-Veranstaltung „Ihre Zukunft im Visier“ zum Thema „Neuausrichtung oder einfach weiter so? Wohin muss sich die Branche entwickeln?“ sowie auf der themenbezogenen Fachexpertise des Teams von Tebis Consulting.
Wir danken den Referenten sowie den Diskutanten unter den über 60 Teilnehmern für ihre zahlreichen konstruktiven Vorschläge und Insights. Mehr über die Veranstaltung, die Ende Juni 2021 online mit über 60 Teilnehmern realisiert wurde, finden Sie in folgendem Video-Zusammenschnitt:
Die Veranstaltungsreihe „Ihre Zukunft im Visier“ findet regelmäßig statt.