Title
Description

    Prozesssicherheit in der Einzelteilfertigung mit durchgängiger CAM-Strategie

    Firma

    BW-CNC GmbH

    Ort

    Lienz

    Schwerpunkt

    5-Achs-Einzelteilfertigung, Prototypen und anspruchsvolle Lohnbearbeitung

    Vorteile
    • Durchgängige CAM-Strategie mit Tebis 4.1
    • sichere Kollisionsprüfung
    • intelligente Mehrfachaufspannungen
    • automatische Featureerkennung
    • Werkzeugdatenbank
    • Simulation
    • SmartOps
    • digitale Prozesssicherheit
    Branche

    Werkzeugbau

    Maschinen- & Anlagenbau

    Luft- und Raumfahrt

    Medizintechnik

    Wasserkraft

    Erschienen

    2026

    Interviewpartner: Michael Bader, Geschäftsführer bei BW-CNC

    Mit Tebis haben wir nicht einfach nur in CAD/CAM investiert. Wir haben einen verlässlichen Partner gewonnen, der uns bei unseren Zielen unterstützt.

    Michael Bader, Geschäftsführer
    BW-CNC GmbH

    Vom Neustart auf der grünen Wiese zum gefragten Problemlöser: BW-CNC in Lienz in Osttirol zeigt, wie Erfahrung, Flexibilität und moderne 5-Achs-Technologie auch unter Zeitdruck Höchstleistungen ermöglichen. Mit klarem Fokus auf anspruchsvolle Einzelteile und Prototypen sowie der Digitalisierung der Prozesse hat sich das junge Unternehmen in kürzester Zeit einen Namen gemacht. In Sachen CAM setzen die Verantwortlichen dabei auf Tebis – und das aus guten Gründen.

    Bei der BW-CNC GmbH in Lienz in Osttirol entsteht ein breites Spektrum an Werkstücken in unterschiedlichsten Größen und Formen. Der Lohnfertiger bearbeitet 10 x 10 mm große Werkstücke aus der Medizintechnik ebenso wie 1500 x 1500 mm große Teile aus dem Wasserkraftwerksbau oder der Luft- und Raumfahrt.  BW-CNC ist ein junges Unternehmen mit motivierten Mitarbeitern.
    „Wir haben BW-CNC Ende 2023 als reinen Lohnfertiger neu gegründet, nachdem die lange geplante Übernahme des Unternehmens, in dem einige von uns über Jahrzehnte gearbeitet hatten und in dem ich Geschäftsführer war, im letzten Moment geplatzt ist“, erklärt Michael Bader, Geschäftsführer bei BW-CNC.

    Dann waren schnelle Entscheidungen gefragt, und wir haben auf der grünen Wiese neu gegründet. Obwohl unser Unternehmen noch sehr jung ist, können unsere Auftraggeber also auf eine reiche Erfahrung unserer Mitarbeiter bauen. Und unser technisches Know-how setzen wir zu 100 Prozent auf unseren 5-Achs-CNC-Bearbeitungszentren um.

    Die Menschen sind der wichtigste Faktor

    Damit die Simulation mit Echtdaten ablaufen kann, haben die Zerspaner ihre Maschinen vermessen lassen und alle relevanten Komponenten vom Werkzeug bis zum Spannmittel in Datenbanken erfasst. Zudem werden auch die Rohlinge auf der Maschine gemessen. – Bild: BW-CNC

    Nicht wenige der Auftraggeber sind vom ehemaligen Unternehmen mitgekommen – sie sind von den Menschen, die BW-CNC ausmachen, überzeugt und schätzen die Kompetenz, die Flexibilität und den Ideenreichtum des engagierten Teams. Und weil das auch scheinbar Unmögliches binnen kürzester Zeit realisiert, hat es sich sehr schnell den Ruf eines flexiblen Problemlösers erworben.
    „Wir fertigen für alle Branchen und in nahezu allen zerspanbaren Werkstoffen – von Kunststoffen über diverse Aluminiumlegierungen, verschiedene Gusswerkstoffe, Stähle und Edelstähle bis hin zu hartzähen Werkstoffen wie Inconel“, beschreibt Bader sein Bearbeitungsspektrum.

    Die Lieblingslosgröße unserer Auftraggeber ist 1, oft zusätzlich noch gespiegelt. Häufig auch Prototyp- und Vorserien, typischerweise bis zu 50 Stück. 


    „Unmögliche“ Teile sind das Tagesgeschäft

    Bei BW-CNC werden unterschiedlichste Werkstoffe bearbeitet. Oft sind es wie hier Rohlinge aus unterschiedlichsten Gusswerkstoffen. Zerspant werden aber alle Materialien von Kunststoffen über Aluminiumlegierungen, Stähle und Edelstähle bis zu Titan und Inconel. – Bild: Pergler Media

    Und nicht selten sind es die „unmöglichen“ Teile, die Bader auf den Tisch bekommt:

    Wir trauen uns an solche Werkstücke heran, nehmen uns die Zeit dafür, die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit zu prüfen,

    erklärt der Zerspanungsexperte. „Dabei gehen wir bis an die Grenzen unserer Maschinen und Werkzeuge – und manchmal auch darüber hinaus. Unsere Auftraggeber haben zudem meist wenig Zeit – unsere Durchlaufzeiten von der Bestellung bis zur Auslieferung liegen daher in der Regel zwischen vierzehn Tagen und drei Wochen.“
    Den insgesamt acht Mitarbeitern bei BW-CNC steht ein kleiner, aber technologisch feiner und entsprechend leistungsfähiger Maschinenpark zur Verfügung: ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum Emco MMV 3200 mit Drehtisch für die 5-Achs-Simultan-Bearbeitung, ein Dreh-Fräszentrum Mazak Integrex i200H S mit Gegenspindel und Teile-Entnahmestation sowie ein Präzisionsbearbeitungszentrum Mazak CV5-500. 

    Billig oder preiswert?

    Den insgesamt acht Mitarbeitern steht ein kleiner, aber technologisch feiner und entsprechend leistungsfähiger Maschinenpark zur Verfügung. – Bild: Pergler Media

    Beim CAM-System setzen die Lohnfertiger auf Tebis 4.1 in seinem jeweils neuesten Release. Das war nicht von Anfang an so: „Wir kannten zwar Tebis aus unserem alten Unternehmen, wo wir sehr viele Großformen für Automotive sowie Luft- und Raumfahrt fertigten und es unter den verschiedenen eingesetzten CAM-Systemen klar die Nummer Eins war. Wir wussten also um die Leistungsfähigkeit von Tebis – deshalb stand es auch ganz oben auf unserer Wunschliste“, bekennt Bader. „Allerdings ist Tebis nicht gerade das billigste CAM-System. Und Geld ist knapp in einem frisch gegründeten Unternehmen – deshalb entschieden wir uns für eine andere verbreitete CAM-Software, die nach Aussage des Anbieters unsere Ansprüche ebenso abdecken können sollte. Aber weit gefehlt – diese Software konnte nicht einmal Werkstücke problemlos spiegeln. Eine Fähigkeit, die wir dringend benötigen.“ 
    Der Hersteller konnte nicht weiterhelfen und verhielt sich zudem auch sonst wenig kooperativ – eine Rückabwicklung lehnte er ab.

    Die Entscheidung für ein billiges System war ein Irrweg – ein fataler Fehler, der unserem jungen Unternehmen schon am Anfang fast das Genick gebrochen hätte,

    weiß Bader heute. „Die beiden Dongles dieser CAM-Software liegen heute noch ungenutzt in meiner Schublade.“

    Auch finanziell abgefedert

    Kein Programm geht auf die Maschine, das nicht vorher kollisionsgeprüft ist. Das hilft, teure Fehler zu vermeiden und die engen Zeitpläne der Auftraggeber zuverlässig einzuhalten. – Bild: Pergler Media

    Einen zweiten Fehler konnte und wollte sich Bader nicht leisten – er wandte sich daher an Tebis. „Hier hatte man sofort ein offenes Ohr für unsere Anforderungen – und viel Verständnis für unsere Situation“, erklärt der Geschäftsführer. „So konnten wir auch die finanzielle Seite so regeln, dass es weniger schmerzhaft war, als befürchtet.“
    Dabei ging Bader softwareseitig in die Vollen, nutzt heute deutlich mehr Funktionen von Tebis als im alten Unternehmen. „In bestehenden Unternehmen sind Strukturen und Abläufe oft über Jahre zementiert – Änderungen sind da schwierig“, erklärt er.

    Wir konnten ganz von vorn anfangen und unsere Vorgänge und Prozesse optimal nach unseren Vorstellungen gestalten. Und das haben wir zusammen mit den Tebis-Fachleuten auch umgesetzt.

    Einfache Korrekturmöglichkeiten

    Per Tablet können die Maschinenbediener alle relevanten Informationen fürs Rüsten abrufen. Darüber hinaus visualisiert das hinterlegte PDF per Bild die genaue Aufspannsituation. So lassen sich Missverständnisse einfach vermeiden. – Bild: Pergler Media

    Die CAD-Daten aus den unterschiedlichsten Systemen der Auftraggeber übernimmt Tebis dank ausgereifter Schnittstellen schnell und sicher. Fehler werden zuverlässig erkannt und können meist einfach korrigiert werden. Manchmal aber auch nicht: „Wenn etwa derjenige, der eine Flächenrückführung ausgeführt hat, keine Ahnung vom Programmieren hat, können seltsame Fehlerbilder entstehen“, weiß Bader.

    Statt hier im Programm zu korrigieren, ist es meist sinnvoller, die Fläche neu rückzuführen. Werkzeuge, Bearbeitungsstrategien, allgemeine Prozesse – all das wurde neu gedacht und entsprechend umgesetzt.

    „So haben wir uns etwa beim Kauf unseres Emco-Bearbeitungszentrums für die Option eines Rundtischs entschieden – das erweitert nicht nur unsere Bearbeitungsmöglichkeiten deutlich, wir sparen darüber hinaus auch Rüstvorgänge, indem wir jetzt Werkstücke einfach in neue Positionen drehen und ohne Umspannen weiterbearbeiten können. Darüber hinaus arbeiten wir auch viel mit Mehrfachaufspannungen – Tebis unterstützt das mit intelligenten Funktionen.“ 

    Für Handarbeiten bleibt keine Zeit

    Handarbeit soll weitestgehend vermieden werden. Die Werkstücke sollen so von der Maschine kommen, dass sie nur noch gereinigt und verpackt werden müssen. – Bild: Pergler Media

    Das Acht-Mann-Unternehmen ist gut ausgelastet. „Bei uns macht jeder alles“, räumt Bader ein, „Jeder packt da an, wo er gebraucht wird.“ Trotzdem könnte BW-CNC noch ein paar tüchtige Facharbeiter mehr vertragen. Aber wie überall in Österreich – die sind auch im Lienzer Becken rar gesät. 
    „Das bedeutet, dass unter anderem für die sowieso nicht beliebten Handarbeiten keine Zeit bleibt“, erklärt der Unternehmer.

    Das Entgraten etwa muss nach Möglichkeit komplett auf der Maschine erfolgen – da muss auch das CAM-System mitspielen. Unser Ziel ist, fertige Bauteile von den Maschinen zu bekommen, die noch maximal gereinigt und dann verpackt werden müssen. Und das setzen wir auch so um. 

    Das Ergebnis kann nur so gut sein wie die eingegebenen Daten

    Die Branchen der Auftraggeber bilden ein weites Spektrum ab – von der Kraftwerksindustrie über die Lust und Raumfahrtbranche bis zur Medizintechnik ist alles dabei, die Werkstücke sind zwischen 10 x 10 und 1500 x 1500 mm groß. – Bild: Pergler Media

    Vor allem aber müssen die Zerspaner darauf vertrauen können, dass die Prozesse exakt so ablaufen wie geplant. Das bedarf einiger Vorbereitungen.

    Wir haben mit Unterstützung von Tebis unsere Werkzeugdatenbank aufgebaut – dort sind alle Standardwerkzeuge mit den jeweiligen Schnittparametern für die unterschiedlichen Werkstoffe, die wir bearbeiten, exakt erfasst, auch die Halter sind durchnummeriert, vermessen und gelasert,

    erläutert Bader. „Das deckt rund 80 Prozent unserer Werkzeuge ab. Der Rest sind Sonderwerkzeuge – dabei sind die einzelnen Komponenten exakt erfasst, so dass wir auch hier die Daten und Werte schnell und sicher in die Programmierung übernehmen können.“
    Für eine Hundert-Prozent-Kollisionsprüfung der Programme haben die Zerspaner auch ihre Spannmittel vermessen und in einer Datenbank erfasst. Die Maschinen wurden von Tebis-Spezialisten exakt gescannt. Gerüstet wird genau nach Plan, angezeigt per Tablet an der Maschine. Und die Werkstücke werden per Messzyklus auf der Maschine angetastet. 

    Das CAM-System unterstützt den Anwender auf vielfältige Weise

    Tebis unterstützt die Fachleute mit gut durchdachten Funktionen. BW-CNC nutzt beispielsweise intensiv die automatische Featureerkennung. Die Simulation mit echten Ist-Daten sorgt für eine sichere Kollisionsprüfung – nur simulierte Programme gehen auf die Maschine. – Bild: Pergler Media

    „Die Zeit eines Facharbeiters ist schlicht zu wertvoll, um Maschinen lange einzufahren und dann den Prozess zu beobachten“, erklärt Bader.

    Das Tebis-CAM-System unterstützt uns dabei auf vielfältige Weise. Es stellt letztendlich sicher, dass unsere Maschinenbediener mit Ist-Daten arbeiten und die Programme exakt umgesetzt werden können. So wird auch eine sichere Mehrmaschinenbedienung möglich.

    Abgesehen von der Sicherheit – es ist auch von Vorteil, wenn der Programmierer sich beispielsweise ein Gussteil vor der Bearbeitung anschaut und die tatsächlichen Aufmaße ins Programm einpflegt – denn plant er zuviel ‚Luftfräsen‘, kostet das Zeit und Geld, plant er zu wenig, wird’s laut und kostet noch mehr Zeit und Geld.

    Mannlose Abläufe erfordern stabile und reproduzierbare Prozesse

    Bei den Werkzeugen setzen die Zerspaner auf Tools von Mitsubishi Materials. Bei diesem japanischen Hersteller können sie sich auf die Geometriedaten, aber auch auf weitere wichtige Eigenschaften wie die prognostizierten Standzeiten nahezu blind verlassen. – Bild: Pergler Media

    Wenn viele Vorgänge mannlos und automatisiert ablaufen, müssen sich die Zerspaner auf ihre Technik verlassen können. „Bei den Werkzeugen etwa setzen wir meist auf Tools von Mitsubishi Materials“, berichtet Bader.

    Da wissen wir, dass wir uns etwa auf die Geometriedaten, aber auch auf weitere wichtige Eigenschaften wie die prognostizierten Standzeiten nahezu blind verlassen können. Hier stimmen die Qualität und das Preis-/Leistungsverhältnis.

    Zudem sind die Bearbeitungsergebnisse einwandfrei. „Auch bei anspruchsvollen Oberflächen sieht man beispielsweise keinen Ansatz, wo das Werkzeug ins Material eintaucht“, berichtet Bader. „Und auch für kritische Operationen ist Mitsubishi Materials Tools Europe ein exzellenter Partner. Wir hatten beispielsweise in ein nicht einfach zu zerspanendes Material eine Bohrung mit 1 mm Durchmesser einzubringen – 100 mm tief. Mit einem Hartmetallbohrer von Mitsubishi Materials schaffen wir das prozesssicher. Prompt gab uns der Auftraggeber eine neue Herausforderung: zwar immerhin 1,5 mm im Durchmesser, dafür aber 250 mm tief. Auch dabei wird uns Mitsubishi Materials als Werkzeughersteller zur Seite stehen und uns beraten.“

    Hohe Präzision für wirtschaftliche Bearbeitung

    Wenn viele Vorgänge mannlos und automatisiert ablaufen, müssen sich die Zerspaner auf ihre Technik verlassen können. Das gilt für die Maschinen ebenso wie für Werkzeuge oder das CAM-System. – Bild: Pergler Media

    Gern setzen die Zerspaner das iMX-Schaftfräsersystem von Mitsubishi Materials ein – es vereint höchste Präzision und ermöglicht wirtschaftliche und flexible Bearbeitungsaufgaben in Stahl, rostfreiem Stahl, Aluminium, Titan oder Inconel auch mit großen Auskraglängen. Die austauschbaren Schneidköpfe verfügen über eine Beschichtung, die für eine höhere Verschleißfestigkeit dank verringertem Schnittwiderstand sorgt. „Neue Werkzeuge werden bei ihrer Ankunft umgehend in die Datenbanken unseres CAM-Systems eingepflegt“, erläutert Bader. „Dafür wendet ein Programmierer etwa vier bis fünf Stunden pro Woche auf.“
    In vielen weiteren Bereichen unterstützt Tebis die Fachleute mit gut durchdachten Funktionen. BW-CNC nutzt beispielsweise intensiv die automatische Featureerkennung von Tebis. „Eine Platte mit vielen Bohrungen kann unser CAM-System weitestgehend automatisch programmieren – und das muss bei uns auch so sein“, betont Bader.

    Unsere Programmierer können sich so auf die wirklich wesentlichen Dinge konzentrieren und ihre wertvolle Zeit verwenden, um die Programme zu optimieren.

    Schulungen sind auch für erfahrene Anwender sehr hilfreich

    Gute Facharbeiter sind rar gesät – auch im Lienzer Becken. Deshalb sollen die Bearbeitungen zu einem hohen Grad mannlos ablaufen können. Tebis legt die Grundlagen für eine prozesssichere und -stabile Fertigung. – Bild: Pergler Media

    Neue Funktionen und Fähigkeiten von Tebis erschließen sich die Programmierer im laufenden Prozess, im Moment sind sie dabei, SmartOps zu implementieren.

    Sehr hilfreich sind dabei die Schulungen von Tebis, die wir intensiv nutzen,

    verrät Bader. „Auch als erfahrener Programmierer erfährt man dabei viel Neues, lernt viel über schnellere und bessere Wege zum optimalen Programm. Und das hilft enorm dabei, die Wettbewerbsfähigkeit des eigenen Unternehmens nachhaltig zu verbessern.“

    Auch sonst ist die Zusammenarbeit mit dem Softwarehaus sehr eng. „Wenn wir eine Herausforderung auf den Tisch bekommen, die wir nicht allein lösen können, unterstützen uns die Experten von Tebis bei der Lösungsfindung“, betont Bader. „Etwa, wenn es darum geht, eine Serie sonst identischer Werkstücke, die sich beispielsweise nur in einem Gewinde unterscheiden, rationell zu programmieren und abzuarbeiten.“ Ein Detail, dessen Lösung die Bearbeitung solcher Teile sehr vereinfachen könnte. Und eine Aufgabe, die sich die Zerspaner nun mit den Experten bei Tebis teilen.

    Verlässlicher Partner unterstützt Ziele des Anwenders

    Michael Bader, Geschäftsführer bei BW-CNC: Wir sind von Tebis überzeugt: Damit haben wir in weit mehr als nur ein CAD/CAM-System investiert. Wir haben einen verlässlichen Partner gewonnen, der uns bei unseren Zielen unterstützt. Tebis ist nicht billig. Aber seinen Preis wert!“ – Bild: Pergler Media


    Die nehmen unsere Wünsche und Anregungen ernst, obwohl wir kein Großunternehmen sind. Speziell die Anwendungstechniker entwickeln einen persönlichen Ehrgeiz, solche Probleme optimal zu lösen.

    Oft finden wir die Lösung dann im nächsten Release umgesetzt – oder in einem in der folgenden. Und das ist das, was uns an Tebis überzeugt: Wir haben damit in weit mehr als nur ein CAD/CAM-System investiert.

    Wir haben einen verlässlichen Partner gewonnen, der uns bei unseren Zielen unterstützt.

    Wie gesagt, Tebis ist hochwertig und jeden Euro wert!

    Profil


    BW-CNC GmbH
    Die BW-CNC GmbH in Lienz ist ein junges, dynamisches Unternehmen, das sich auf die Fertigung unterschiedlichster Teile in Losgrößen zwischen 1 und 50 im Lohnauftrag spezialisiert hat.  Gegründet am 15. Dezember 2023, zeichnet sich das Unternehmen mit motivierten Mitarbeitern und einem fokussierten Ansatz sowie mit Zuverlässigkeit und technischer Exzellenz aus. Mit leistungsfähigen Zerspanungsmaschinen ausgestattet, setzt das Team aus acht Experten für die zerspanende Bearbeitung unterschiedlichster Materialien auf innovative Technologien und qualitativ hochwertige Dienstleistungen. Die Durchlaufzeiten von der Bestellung bis zur Auslieferung der Teile liegen in der Regel zwischen vierzehn Tagen und drei Wochen

    Fokus


    Tebis SmartOps
    In der Einzelteilfertigung und in der Kleinserienfertigung wie bei BW-CNC sind schnelle und präzise Lösungen gefragt – an der Maschine genauso wie im CAD/CAM-Prozess. Mit der SmartOps-Technologie von Tebis kann der Anwender Konstruktion und CAM-Programmierung zu einem hohen Grad automatisieren. Das sorgt für maximale Flexibilität bei gleichzeitig höchster Prozesssicherheit. Der Anwender wird wizardbasiert durch die einzelnen Prozessschritte geführt und kann bei Bedarf gezielt eingreifen und Änderungen vornehmen. Dank der Parametrik in SmartOps ist der gesamte Ablauf sehr einfach zu ändern. Für den Anwender bedeutet das eine spürbare Entlastung, weniger Zeitdruck und jederzeit zuverlässige, reproduzierbare Ergebnisse.

    Standpunkt


    Wer zu billig kauft, kauft mehrmals
    Als größten Fehler in der Geschichte seines jungen Unternehmens sieht Michael Bader die Entscheidung, zunächst in ein „billiges“ CAM-System zu investieren. Obwohl ein namhafter Anbieter dahintersteckt, war offenkundig kein großes Interesse da, die Zerspaner bei BW-CNC in ihrer Herausforderung zu unterstützen. Eine Rückabwicklung scheiterte an der mangelnden Anwenderorientierung des Anbieters, Bader blieb auf seinen Kosten sitzen. Hier macht sich die Investition in das CAM-Paket von Tebis bezahlt, und der Anwender kann sich hier stets auf kompetente Ansprechpartner verlassen, die – unabhängig davon, ob es ein Ein-Mann-Betrieb ist oder ein Großunternehmen – die Anliegen der Programmierer und Zerspaner ernst nehmen und die Lösung von Problemen zu ihrer eigenen Sache machen. Ein CAM-Anbieter, der seine Anwender als Partner sieht und sie entsprechend dabei unterstützt, ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken und auszubauen.

    Richard Pergler