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    13.07.2026

    Tebis 4.1 Release 12

    Erweiterte Systemintegration, höhere Bearbeitungsqualität und automatisierte Abläufe

    Tebis 4.1 Release 12: maximale Leistung, integrierte Sicherheit – auf jeder Maschine

    Tebis 4.1 Release 12 erweitert CAD/CAM-Funktionalität für Integration, Bearbeitungsqualität und Automatisierung

    Martinsried – 15.07.2026: Die Tebis AG erweitert mit Release 12 seiner CAD/CAM-Software Tebis 4.1 gezielt zentrale Funktionen in den Bereichen Systemintegration, CAM-Bearbeitung und automatisierte Arbeitsplanung. Im Fokus stehen eine verbesserte Anbindung an externe CAD-Systeme, erweiterte Bearbeitungsstrategien für eine höhere Prozesssicherheit sowie neue Automatisierungsfunktionen zur Reduzierung manueller Eingriffe in der NC-Programmierung und Fertigungsvorbereitung.

    Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit, die integrierte Sicherheit sowie die Nutzung vorhandener Maschinen in unterschiedlichen Fertigungsszenarien weiter zu verbessern.

    Integration: Erweiterte Datendurchgängigkeit mit CATIA 3DEXPERIENCE
    Mit der neuen Schnittstelle für CATIA 3DEXPERIENCE ermöglicht Tebis den direkten Import von CAD-Daten aus der Plattform von Dassault Systèmes über das 3DXML-Format. Die Integration orientiert sich funktional an der etablierten CATIA V5-Schnittstelle und erlaubt eine nahtlose Weiterverarbeitung in bestehenden Tebis Prozessen. Dadurch können Anwender CAD-Daten aus modernen Systemlandschaften strukturiert und ohne Medienbrüche in ihre Fertigungsabläufe einbinden.

    3D-Konstruktion und SmartOps: Erweiterungen für durchgängige Prozesse
    Auch die 3D-Konstruktion und die SmartOps-Technologie wurden mit Tebis 4.1 Release 12 weiterentwickelt. Modellinformationen stehen dynamisch zur Verfügung, Analysefunktionen lassen sich kontextbezogen konfigurieren und Geometrien können automatisiert eingefärbt werden. Insgesamt wird damit eine konsistente Datenbasis für die nachgelagerte CAM-Programmierung weiter gestärkt. Konstruktions- und Fertigungsprozesse werden enger miteinander verzahnt und automatisierte Abläufe über den gesamten Prozess hinweg unterstützt.

    CAM-Bearbeitung: Erweiterungen für höhere Prozesssicherheit und konsistente Ergebnisse
    In der 2,5D- und 3D-Bearbeitung wurden Funktionen gezielt weiterentwickelt, um Bearbeitungsqualität und Prozesssicherheit zu erhöhen. 

    2,5D-Bearbeitung und Featurebearbeitung
    In der 2,5D-Bearbeitung lassen sich Rücksetzungen an Schnittkanten gezielt steuern und mit speziellen Werkzeugen wie Scheibenfräsern (Lollipop) sicher bearbeiten. Die Strategien sind darauf ausgelegt, Material effizient zu entfernen und gleichzeitig stabile Bearbeitungsergebnisse zu erzielen.
    Der Werkzeugträger wird jetzt auch in der Featurebearbeitung zusätzlich gegen definierte Stoppflächen geprüft. Potenzielle Kollisionen werden so frühzeitig erkannt, so dass eine durchgängig sichere Bearbeitung möglich ist.

    3D-Fräsen
    Im 3D‑Fräsen wurden zentrale Funktionen zur Steuerung der Bearbeitung weiterentwickelt. Die direkte Definition der Anstellungsachse im NCJob sowie eine vereinheitlichte Projektionslogik sorgen für eine deutlich konsistentere Bearbeitung und führen zu einer nochmals verbesserten Oberflächenqualität.

    Bohren
    Beim Gewindebohren ermöglicht die neue Strategie „Entspanen“ eine deutlich stabilere Bearbeitung tiefer Gewinde. Das Werkzeug zieht sich nach jedem Bearbeitungshub gezielt aus der Bohrung zurück, Späne werden zuverlässig abgeführt und das Werkzeug wird bei Bedarf erneut geschmiert. Dadurch steigen Prozesssicherheit und Werkzeugstandzeit spürbar.

    Automatisierung: effizientere NC-Programmierung und Arbeitsplanung
    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Automatisierung von Abläufen in der CAM-Programmierung und Arbeitsvorbereitung. NCJobs können automatisiert und regelbasiert umsortiert werden. Programmierer legen die Bearbeitungen weiterhin flexibel an, an der Maschine werden sie jedoch in einer für den Ablauf optimierten Reihenfolge ausgeführt – mit weniger Werkzeugwechseln und kürzeren Bearbeitungszeiten.

    Darüber hinaus wurde das automatische Nesting von Spanten und Grundplatten erweitert. Beim Laserschneiden und Beschnittfräsen lassen sich Bauteile effizienter anordnen. Das reduziert Verschnitt und verkürzt die Durchlaufzeiten.

    „Die Anforderungen in der Fertigung steigen vor allem dort, wo unterschiedliche Systeme und Prozesse zusammenkommen“, fasst Torsten Fiedler, Teamleiter Produktmanagement bei Tebis, zusammen. „Mit Release 12 haben wir Funktionen gezielt in diesen Bereichen weiterentwickelt – von der Datenintegration über die Bearbeitung bis zur automatisierten Arbeitsplanung. Ziel ist es, Anwender zu entlasten und gleichzeitig die Stabilität der Prozesse weiter zu erhöhen.“

    (Bild: Tebis AG)

    Direkter CAD-Datenaustausch mit CATIA 3DEXPERIENCE: Bauteildaten lassen sich über das 3DXML-Format nahtlos in bestehende Tebis-Prozesse integrieren und ohne Medienbrüche weiterverarbeiten.

    (Bild: Tebis AG)

    Erweiterungen bei SmartOps: automatisiertes Einfärben von Bearbeitungsbereichen als Basis für die automatisierte CAM-Programmierung.

    (Bild: Tebis AG)

    Hinterschnitte an Schnittkanten in der 2,5D-Bearbeitung gezielt und durchgängig bearbeiten.

    (Bild: Tebis AG)

    Erweiterte Kollisionsprüfung in der Featurebearbeitung: Der Werkzeugträger wird automatisch gegen definierte Stoppflächen geprüft.

    (Bild: Tebis AG)

    Optimiertes Bahnlayout für 3‑Achs-Bearbeitungen: Werkzeugwege werden an die Geometrie angepasst, um stabile und gleichmäßige Bearbeitungsergebnisse zu erzielen.

    (Bild: Tebis AG)

    Direkte Steuerung der Anstellungsachse im NCJob bei 5-Achs-Bearbeitungen: Die Anstellachse lässt sich flexibel definieren und bleibt auch nach interaktiven Anpassungen im System erhalten.

    (Bild: Tebis AG)

    Mit der neuen Strategie „Entspanen“ wird bis zur Starttiefe (links) oder zum Bohrbeginn (rechts) zurückgezogen.

    (Bild: Tebis AG)

    Automatisiertes Umsortieren von NCJobs: Bereichsweise programmieren (links) und automatisch maschinengerecht fertigen (rechts).

    (Bild: Tebis AG)

    Automatisches Nesting von Spanten und Grundplatten: Bauteile werden effizient angeordnet, um Materialverbrauch und Bearbeitungszeiten beim Laserschneiden und Beschnittfräsen zu optimieren.

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    Bildrechte: Tebis AG

    Weitere Informationen erhalten Sie von:
    Silvia Mattei 

    Tebis 
    Technische Informationssysteme AG
    Einsteinstraße 39
    82152 Martinsried
    Tel    +49 / 89 / 8 1 80 3 - 1182
    silvia.mattei@tebis.com

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