
Martinsried – 15.09.2026: Variantenvielfalt, komplexe Bauteile, Fachkräftemangel, anspruchsvolle Fertigungsressourcen, hohe Qualitätsanforderungen, steigender Kostendruck, verteilte Partner und Organisationen sowie gewachsene Systemlandschaften sind typische Herausforderungen, vor denen Fertigungsunternehmen heute stehen. Gleichzeitig eröffnen Automatisierung, digitale Vernetzung und Künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten, Produktivität, Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit nachhaltig zu verbessern.
Die eigentliche Herausforderung liegt dabei meist nicht in den einzelnen Faktoren, sondern in ihrem Zusammenspiel. Sie treten in der Regel gleichzeitig auf und verstärken sich gegenseitig. Genau diese Wechselwirkungen entscheiden darüber, ob Komplexität zum Erfolgsfaktor oder zum Wettbewerbsnachteil wird.
Unter dem Leitgedanken „Decoding Complexity“ zeigt Tebis auf der AMB 2026, wie Fertigungsunternehmen den Herausforderungen wachsender Komplexität begegnen und die Grundlage für zukunftsfähige und skalierbare Fertigungsprozesse schaffen.
So erläutert Jens Lüdtke, Chief Strategy Officer (CSO) und Vorstandsmitglied der Tebis AG: „Die Diskussion in der Industrie dreht sich derzeit stark um Künstliche Intelligenz. Wir sind überzeugt: Die zentrale Frage lautet nicht mehr, welche Technologien eingesetzt werden, sondern wie Unternehmen ihre zunehmende Komplexität beherrschen und in leistungsfähige Prozesse überführen. Deshalb verfolgen wir einen klaren Process-First-Ansatz. Wir helfen Unternehmen dabei, Wissen, Prozesse, Daten und bestehende Systeme durchgängig zu verbinden und vorhandene Investitionen besser nutzbar zu machen, statt sie zu ersetzen. So entstehen die Voraussetzungen für mehr Produktivität, höhere Geschwindigkeit und geringere Betriebskosten. Erst auf dieser Basis können Automatisierung und Künstliche Intelligenz ihren vollen Nutzen entfalten.“
Der Prozesslieferant als Antwort auf wachsende Komplexität
Seit mehr als 40 Jahren unterstützt Tebis Fertigungsunternehmen dabei, ihre Fertigungsprozesse zu standardisieren, zu digitalisieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Aus dieser Erfahrung ist ein Ansatz entstanden, der Unternehmen dabei hilft, steigende Komplexität Schritt für Schritt beherrschbar zu machen.
Als Prozesslieferant begleitet Tebis seine Kunden von der Analyse der Ausgangssituation über die Gestaltung und Umsetzung neuer Prozesse bis hin zur kontinuierlichen Optimierung.
Die Grundlage bilden fünf aufeinander abgestimmte Bausteine:
Die Tebis Lösung ist flexibel genug, um mit einem konkreten Prozess zu starten, und skalierbar genug, um schrittweise mit den Anforderungen des Unternehmens zu wachsen.
Tebis.OS verbindet Systeme statt sie zu ersetzen
Mit Tebis.OS, dem Tebis Betriebssystem, gibt Tebis auf der AMB erstmals Einblicke in die nächste Entwicklungsstufe dieses Ansatzes.
Tebis.OS verbindet Systeme, Daten und Prozesse End-to-End und herstellerübergreifend zu einer gemeinsamen digitalen Prozesslandschaft. Bestehende Anwendungen und Investitionen bleiben dabei erhalten. CAD/CAM-, ERP-, MES-, PLM-, QMS- und weitere Systeme werden schrittweise integriert und miteinander vernetzt.
Tebis.OS steht damit nicht für den Austausch bestehender Lösungen, sondern für deren intelligente Verbindung.
Gleichzeitig schafft Tebis.OS die Grundlage für den Einsatz neuer Technologien. Künstliche Intelligenz versteht Tebis dabei als Enabler für durchgängige Prozesse.
Mit diesem Ansatz unterstützt KI Unternehmen dabei,
NEXT40 macht Zukunft sichtbar
Mit dem Forschungsprojekt NEXT40 zeigt Tebis exemplarisch, wie sich neue Technologien, Automatisierung und digitale Vernetzung in zukünftigen Fertigungsumgebungen zusammendenken lassen.
Das Projekt steht damit sinnbildlich für den Leitgedanken „Decoding Complexity“ und gibt einen Ausblick auf die Fertigung von morgen.
Prozesse erlebbar machen
Wie Komplexität in modernen Fertigungsunternehmen entsteht und wie sie sich beherrschen lässt, zeigt Tebis zusätzlich an einem interaktiven Messetisch.
Besucher können dort nachvollziehen, wie Informationen, Entscheidungen, Systeme und Prozesse zusammenwirken und welchen Einfluss Standardisierung, Vernetzung und Automatisierung auf die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens haben.
So wird der Gedanke des Prozesslieferanten unmittelbar erlebbar.
Gemeinsam die Zukunft gestalten
Auf der AMB nutzt Tebis die Gelegenheit, mit ausgewählten Unternehmen über zukünftige Anwendungsfälle und Pilotprojekte zu sprechen.
Ziel ist es, neue Lösungen gemeinsam mit Kunden zu entwickeln und praktische Erfahrungen frühzeitig in die weitere Entwicklung einfließen zu lassen.
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Silvia Mattei
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Technische Informationssysteme AG
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silvia.mattei@tebis.com
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